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16. Betonkanu-Regatta 2017

16. Deutsche Betonkanu Regatta 2017 Regattabahn Fuehlinger See, Köln © Sascha Steinbach für beton.org

16. Deutsche Betonkanu Regatta 2017 Regattabahn Fuehlinger See, Köln © Sascha Steinbach für beton.org (https://www.beton.org)

Am 09. und 10. Juni 2017 fand in Köln am Fühlinger See die 16. Beton-Kanuregatta statt. Organisiert wird diese zweijährliche Veranstaltung von der Deutschen Zement- und Betonindustrie. In diesem Jahr nahmen insgesamt 130 Mannschaften mit 80 selbstgebauten Betonkanus und 7 kreativen Wasserfahrzeugen an den Wettbewerben teil. Ernst & Sohn stiftete die Preise für die Gewinner der Wettberwerbskategorie „Konstruktion“.

Seit 1986 treffen sich alle zwei Jahre Studenten aus Deutschland und Europa an wechselnden Standorten, um ihre selbstgebauten Betonkanus zu präsentieren und sich im sportlichen Wettkampf miteinander zu messen.

Neben den Sieger der Regatta gibt es weitere Auszeichnungen in den Kategorien:

  • Konstruktion
  • Gestaltung
  • Offene Klasse
  • Leichtestes Kanu
  • Schwerstes Kanu
  • Nachwuchspreis
  • Pechpreis

In diesem Jahr gab es nach zehn Jahren wieder einen Doppelsieg für die HTWK Leipzig im sportlichen Wettkampf. Sowohl die Frauen- als auch die Männermannschaft führte jeweils in einem spannenden Finalrennen knapp vor den Teams der Universität Twente aus Enschede, welche jeweils den zweiten und dritten Platz belegten.

16. Deutsche Betonkanu Regatta 2017 ETH Zürich "skeleTHon" © Sascha Steinbach für beton.org

16. Deutsche Betonkanu Regatta 2017 ETH Zürich "skeleTHon" © Sascha Steinbach für beton.org (https://www.beton.org)

Ernst & Sohn stiftete den Preis in der Kategorie „Konstruktion“, welcher an die ETH Zürich mit dem mittels eines 3-D-Druckverfahren hergestellten Betonkanu „skeleTHon“ ging.

Die Begründung der Jury lautete wie folgt:
„Die Konstruktion überzeugt durch interessante und alleinstehende Lösungen bei der Entwicklung der inneren Tragstrukturen des Bootes und bei deren Realisierung im 3-D-Druckverfahren. In den weiteren Konstruktionsteilen der Bootskörper wurden in unterschiedlichen Verfahren UHPC und aktuelle Fasertechnologien angewendet. Die Verarbeitung besticht durch Exaktheit in allen Details.“

Platz 2 in dieser Kategorie ergatterte das Betonkanu „Printess Layer“ von der TU Graz, welches ebenfalls zu großen Teilen per 3-D-Druckverfahren hergestellt worden ist. Der dritte Platz wurde an die per Schleuderbetonverfahren hergestellte „Schwarze Perle“ der Beuth-Hochschule für Technik Berlin vergeben.

16. Deutsche Betonkanu Regatta 2017 TU Dresden "Leichter als Pappe" © Sascha Steinbach für beton.org

16. Deutsche Betonkanu Regatta 2017 TU Dresden "Leichter als Pappe" © Sascha Steinbach für beton.org (https://www.beton.org)

Das leichteste Betonkanu konstruierte die TU Dresden mit einem Boot, dessen Name sozusagen Programm war. „Leichter als Pappe“ wiegt mit seiner Länge von 4,18 m nur 11,25 kg (2,69kg/m).

Im Gegenzug hierzu gewann die „Schwarze Perle“ der Beuth Hochschule für Technik Berlin mit ihren stolzen 409kg bei einer Länge von 4,65m (88,0 kg/m) den Preis in der Kategorie das schwerste Kanu.

 

 

Alle weiteren Auszeichnungen und Informationen können hier eingesehen werden.

Die nächste Beton-Kanuregatta wird 2019 stattfinden, der Veranstaltungsort wurde noch nicht offiziell bestätigt.

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Datum 21. Juni 2017
Autor momentum
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