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3. BauSlam der pro clima Wissenswerkstatt hat in Schwetzingen stattgefunden

Bauwissen wieder kurz und unterhaltsam vermittelt: Am 22. Juni 2017 fand der 3. BauSlam statt. Im Veranstaltungshaus Alte Wollfabrik in Schwetzingen bewiesen 5 Bauingenieure auf der BauSlam-Bühne, wie kurzweilig Bauphysik sein kann. Die rund 150 Teilnehmer aus verschiedenen Bereichen der Baubranche zeigten sich begeistert.

Rund 150 Menschen aus der Baubranche besuchten den 3. BauSlam der pro clima Wissenswerkstatt. 5 Bauingenieure slammten zu 5 verschiedenen Bauphysik-Begriffen. Der pro clima Bauslam 2017 in der alten Wollfabrik Schwetzingen.

Rund 150 Menschen aus der Baubranche besuchten den 3. BauSlam der pro clima Wissenswerkstatt. 5 Bauingenieure slammten zu 5 verschiedenen Bauphysik-Begriffen. Der pro clima Bauslam 2017 in der alten Wollfabrik Schwetzingen. (Foto: proclima)

Die 5 Ingenieure der pro clima Anwendungstechnik packten ihre von Natur aus komplizierten und sperrigen Themen von einer ganzen anderen Seite an. So brachte beispielsweise einer der BauSlammer Equipment aus einem Chemie-Labor mit. In Kombination mit Musik demonstrierte er dem Publikum eindrucksvoll den Tanz der Moleküle und damit den Bauphysik-Begriff „Diffusion“ .

„„Es ist gar nicht so einfach einen Vortrag auf 10 Minuten herunter zu brechen. Mir hat gefallen, dass die Referenten mit unterschiedlichen Vortragsmethoden und Requisiten ihre Themen präsentiert haben“ sagt Zimmermeisterin Nadine Jülg-Schenkel von Jülg ökologischer Holzbau aus Baden-Baden. Sie hat zum ersten Mal einen BauSlam erlebt. Die Anforderungen an die diesjährigen BauSlammer:

Ingenieur sein, ein zentrales Bauphysik-Thema präsentieren und das in jeweils 10 Minuten.

„Der BauSlam soll Spaß machen, aber wir wollen hier auch etwas Ernstes transportieren: Wissen zu Bauphysik im Baualltag ist essentiell, um sichere und schadensfreie Gebäude zu bauen“, sagt Uwe Bartholomäi, Geschäftsführer von MOLL pro clima, deren Wissenswerkstatt den BauSlam seit 2015 organisiert.

Wie kommt das Wassermolekül durch die Unterdeckbahn? Bauingenieur und pro clima Anwendungstechniker Martin Großekathöfer demonstrierte den aktiven Feuchtetransport bei Unterdeckbahnen u. a. mit Wasserbällen.

Wie kommt das Wassermolekül durch die Unterdeckbahn? Bauingenieur und pro clima Anwendungstechniker Martin Großekathöfer demonstrierte den aktiven Feuchtetransport bei Unterdeckbahnen u. a. mit Wasserbällen. (Foto: proclima )

Gewerkeübergreifender Austausch

Nach dem Slam-Auftritten gab es Raum und Zeit für Diskussion: So erörterten die Architekten, Energieberater und Handwerker untereinander und mit den pro clima Anwendungstechnikern ihre eigenen Projekte. Aufgrund der lockeren Atmosphäre sprachen sie offen über typische Probleme auf Baustellen. Damit wurde ein wichtiges Ziel des BauSlams erreicht: Vorurteile zwischen verschiedenen Berufstypen abbauen und gewerkeübergreifendes Arbeiten fördern.

Heide Gentner und Bertold Roth vom pro clima Team Digital hatten den BauSlam 2015 ins Leben gerufen: „Wie beim Science und Poetry Slam wollten wir zeigen, dass Bauwissen nicht langweilig sein muss, sondern sogar richtig lustig sein kann. So bleibt das Wissen auch langfristig in den Köpfen hängen.“

 

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Datum 7. Juli 2017
Autor proclima
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