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Arcelor-Mittal investiert zweistelligen Millionenbetrag an der Oder

Der weltgrößarcelorte Stahlhersteller Arcelor-Mittal investiert in Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) bis zum Jahresende noch 25 Millionen Euro in seine Produktionsanlagen. So soll im Kaltwalzwerk unter anderem eine Fertigungslinie aus dem Jahr 1978 erneuert werden, wie Standortleiter Pierre Jacobs der Deutschen Presse-Agentur sagte. Die sogenannte Biege-Streck-Richt-Einheit genüge nicht mehr heutigen Ansprüchen an innovative Stahlgüten. Mit der neuen Anlage könne in Zukunft auch mehr Flachstahl hergestellt werden, hieß es.

Mittelfristig soll Eisenhüttenstadt so als Exzellenz-Zentrum ausgebaut werden. Ziel sei es, die Flachstahl-Fertigungstiefe zu erhöhen, unter anderen soll die Produktion für höher- und hochfeste Stähle für den Automobilbau optimiert werden, unterstrich Jacobs. Bis 2020 soll die Jahresleistung für Flachstahl auf 1,8 Millionen Tonnen erhöht werden. Aktuell liegt dieser Wert bei 1,7 Millionen Tonnen.

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Datum 24. Juli 2017
Autor dpa
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