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Bilfinger Berger wird zu Bilfinger

Der expandierende Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger Berger hat seinen Namen gekürzt und heißt seit Dienstag, dem 25. September, nur noch Bilfinger. Konzernchef Roland Koch enthüllte zusammen mit Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz das neue Logo auf dem Dach der Konzernzentrale in Mannheim. Der Name sollte dem Unternehmen zufolge kürzer werden, damit auch die weltweit gut 300 Tochterunternehmen des Konzerns den Namen der Mutterfirma mit im Namen tragen können.

Durch Zukäufe trimmt Konzernchef Koch Bilfinger immer weiter zum Dienstleister, das Baugeschäft schrumpft hingegen. Rund 80 Prozent seines Umsatzes erwirtschaftet Bilfinger eigenen Angaben zufolge mit der Wartung und Instandhaltung von Industrieanlagen, Kraftwerken und Immobilien. Diese Veränderung solle auch der neue Name unterstreichen. “Der Wechsel ist ein Wechsel, den man merkt und merken soll”, betonte Koch.

Anfang des Jahres hatte Bilfinger die Dienstleistungstochter Tebodin und im Juli das US-Montage- und Service-Unternehmen Westcon übernommen. Weitere Akquisitionen vor allem von Dienstleistungsunternehmen seien für dieses und das kommende Jahr geplant. Dafür stehe dem Konzern eine Milliarde Euro zur Verfügung. Details zu den geplanten Zukäufen wollte der Konzern am Dienstag allerdings noch nicht nennen.

Weltweit beschäftigt Bilfinger rund 65 000 Mitarbeiter, knapp 25 000 davon in Deutschland.

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Datum 25. September 2012
Autor dpa
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