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Fernsehtipps der Woche

Der Architekt und seine Muse, Roter Sand und neue Stadtmodelle

Das Rietveld-Schröder Haus – Ikone der modernen Baukunst, der Leuchtturm “Roter Sand” – das erste Offshorebauwerk der Welt und Trabantenstädte in China – eine gewagte Synthese… Viel Vergnügen mit unseren Fernsehtipps der Woche!

 Leuchtturm Roter Sand

Leuchtturm Roter Sand (Foto: jawiedenn/fotolia)

 

 

 

 

 

 

 

 

Letze Woche eine Sendung verpasst? Kein Problem! Hier die Links zu den Mediatheken:

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Fernsehtipps vom 22. – 28.06.


Montag 22.06.

21.15 Uhr / Eins Plus / Nie wieder keine Ahnung! Architektur – Die ganze Architekturgeschichte in zehn Gebäuden

“In der dieser Folge schicken die Experten Enie im Zeitraffer durch 10.000 Jahre Architekturgeschichte: Von den ersten jungsteinzeitlichen Pfahlbauten über den antiken Parthenon in Athen, die gotische Kathedrale von Chartres bis zum Chrysler Building in New York geht die Reise.”

21.40 Uhr / ZDF info / Böse Bauten

“Trotz Kriegsschäden und späterer Versuche, sämtliche bauliche Hinterlassenschaften des Nazi-Regimes auszulöschen: Einige dieser unbequemen Monumente haben bis heute überlebt. Manche Zeugnisse von Hitlers architektonischem Größenwahn sind im Stadtbild von Berlin noch gut zu erkennen, andere aber sind versteckt und überwuchert oder nur durch Forschungen im Untergrund oder Erkundungen aus der Luft aufzuspüren.”

22.25 Uhr / ZDF info / Krieg der Bauten

“Im Kalten Krieg standen sich nicht nur Politiker, Propagandisten und Militärs gegenüber, auch Architekten waren Teil des Wettkampfes der Systeme – vor allem in Berlin. Im Osten und Westen der ‘einstigen Frontstadt’ Berlin lieferten sich Sozialismus und Marktwirtschaft einen baulichen Wettlauf um die eindrucksvollste Architektur. Dabei waren die Städtebauer weit weniger voneinander entfernt, als sie zugaben.”


Mittwoch 24.06.

18.45 Uhr / ZDF info / Kathedralen – Superbauten des Mittelalters

“Aus 50 Millionen Kilo Stein gemeißelt stehen einige der meisterhaften gotischen Kathedralen nun vor dem Kollaps. Um sie zu retten, macht sich ein Team aus Fachleuten auf die Spurensuche. Ingenieuren, Architekten, Kunsthistorikern und Informatikern forschen nach den architektonischen Geheimnissen, die die Erbauer der Kathedralen nutzten, um hohe Türme und gläserne Wände zu errichten.”

21.00 Uhr / NDR / Unsere Geschichte – Leuchtturm Roter Sand

“Er ist ein maritimes Denkmal von internationalem Rang und das erste Offshorebauwerk der Welt. Der Leuchtturm wurde von Menschenhand auf offener See im Meeresgrund auf einer Untiefe aus Treibsand verankert. Seine Errichtung auf einem eisernen Senkkasten war eine technische Pioniertat. Doch der rot-weiß gestreifte Turm mit den drei neugotischen Erkern und dem schwarzen Sockel ist weit mehr als ein für damalige Verhältnisse bedeutsames Leuchtfeuer. Er ist der bekannteste Leuchtturm überhaupt.(…)”


Donnerstag 25.06.

20.15 Uhr / Eins Plus / Nie wieder keine Ahnung! Architektur – Bautechnik anhand von fünf Materialien

“Die zweite Folge verspricht, die Bautechnik anhand von nur fünf Materialien zu erklären. Schön für Enie: Die wichtigsten Baumaterialien lassen sich an einer Hand abzählen – Holz, Stein, Ziegel, Stahl und Beton. Und um alle ranken sich faszinierende Geschichten.”


Samstag 27.06.

19.00 Uhr / Alpha / Das Rietveld-Schröder Haus – Der Architekt und seine MuseAm Rande der malerischen holländischen Stadt Utrecht liegt gleich neben der Stadautobahn ein kleines, würfelförmiges Häuschen – es wirkt etwas verloren. Als es gebaut wurde, war es für die meisten ein Skandal, für einige eine Sensation. Heute ist das Rietveld-Schröder Haus eine Ikone der modernen Baukunst. Gerrit Rietveld, der eigentlich Kunsttischler war, entwarf es für die 35 jährige Anwaltswitwe Truus Schröder. Die junge Frau wollte für sich und ihre drei Kinder ein zeitgemäßes Heim schaffen. Ihr Haus sollte offen und geschützt zugleich sein und nicht mit überflüssigen Dingen gefüllt. Ihre Lebens- und Kunstauffassung entsprach der Rietvelds, der sich der avantgardistischen Künstlergruppe “de Stijl” angeschlossen hatte. “De Stijl” wollte eine Formsprache schaffen, die auf Grundformen und Grundfarben aufbaute.(…)”


Sonntag 28.06.

12.05 Uhr / arte / Die Stadt von morgen – Experimentierfeld Asien (Neue Stadtmodelle)

“Im Norden Chinas trägt die in der Wüste erbaute Stadt Ordos auch den Beinamen Geisterstadt. Sie veranschaulicht, wie ganze Siedlungen als Trabantenstädte für Menschen entstanden sind, die bisher noch nicht gekommen sind. Wo das neue Ordos Art Museum der Architektin Xu Tiantian entstanden ist, soll einmal das pulsierende Herz von Ordos schlagen. Der Bau soll veranschaulichen, wie ein einzelnes Gebäude als Miniaturmodell der Stadtplanung dienen kann. Wie ein Magnet soll das Museum zukünftige Gebäude aneinander anpassen und zusammenhalten. (…) Eine neue Trabantenstadt baut das deutsche Büro Gerkan, Marg und Partner (gmp) in Lingang. Auch hier wird wieder ein Museum, das Maritim Museum, als Stadtmittelpunkt eingesetzt. Der Versuch einer gewagten Synthese zwischen chinesischer Zukunft und europäischer Stadtplanung des frühen 20. Jahrhunderts. Oder ein weiteres Experiment auf der Suche nach der Stadtkultur des 21. Jahrhunderts.”

12.15 Uhr / N24 / Millimeterarbeit bei Wind und Wetter – Windparkmontage vor Sylt

“70 Kilometer vor Sylt befindet sich die wohl schwierigste Baustelle Deutschlands. Das Meer ist bis zu 32 Meter tief und die Wellen sind selbst bei gutem Wetter hoch. Unter rauen Bedingungen entsteht hier ein Windpark mit 80 Turbinen, der klimafreundlichen Strom für eine Mio. Menschen erzeugen soll. Ein Mammutprojekt, das an Größe und Komplexität kaum zu überbieten ist. Und es geht rasant voran: Spezialisten errichten die knapp 150 Meter hohen Windkraftanlagen binnen eines Tages.”

16.45 Uhr / Phoenix / Auf der Suche nach dem alten Russland

“In atemberaubenden Luftbildern zeigt die Reihe die Städte des alten Russlands. Jeder Teil ist ein visuelles Fest zu Ehren einer Lebensweise, die noch stark von regionalem Charme, den Unbillen der Natur und den Jahreszeiten geprägt ist. Dabei erkundet die Kamera Kunst und Ornamentik der schönsten Bauwerke des alten Russlands, die weit oben, außerhalb der Sichtweise der Menschen, vor Jahrhunderten nur zur Ehre Gottes an den prachtvollen Gebäuden angebracht wurde.”

23.45 Uhr / ZINFO / Kathedralen der Steinzeit

“Sie finden sich überall in Mitteleuropa: Fast jedes Jahr entdecken Archäologen weitere rätselhafte Ringe, gewaltig in ihrem Ausmaß. Es sind geheimnisvolle Spuren aus ferner Vergangenheit. Die Luftbildarchäologie bringt sie zum Vorschein: mit einem Durchmesser von bis zu zweihundert Metern. Sie führen fast siebentausend Jahre zurück, ans Ende der Steinzeit: zu einer Kultur, die zum ersten Mal mitten im Herzen Europas monumentale Bauwerke errichtete.”


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Datum 22. Juni 2015
Autor jk
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