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Fernsehtipps der Woche

Ein Zelt, eine große Uhr, ein Supertunnel und die Südpolstation

Viel Vergnügen mit unseren Fernsehtipps der Woche!

Mo 14.08.

19.15 / National Geographic / Das größte Zelt der Welt

Nursultan Nasarbajew, der Präsident von Kasachstan, hat Großes vor: In Astana, der nagelneuen Hauptstadt des zentralasiatische Steppenstaates, soll ein gigantischer Entertainmentkomplex entstehen. Keine leichte Aufgabe, da nicht zuletzt die klimatischen Verhältnisse in der Stadt extrem sind. Im Sommer herrschen Durchschnittstemperaturen von rund 40 Grad im Schatten und im Winter sinkt das Thermometer auch schon mal auf unglaubliche minus 40 Grad. Doch Architekturgenie Sir Norman Foster wusste eine Antwort auf die enormen Herausforderungen von Astana. Der Brite, der bereits für die Umgestaltung des Berliner Reichsstagsgebäudes verantwortlich zeichnete, formulierte einen spektakulären Entwurf: eine 150 Meter hohe Konstruktion aus sonnendurchlässigem Kunststoff als neues Wahrzeichen der Stadt _ das größte Zelt der Welt! (Senderinfo)

22:10 / n-tv / Superbauten – Die größte Uhr der Welt

Mekka ist der zentrale Wallfahrtsort des Islams. Jedes Jahr pilgern rund 2,5 Millionen Muslime in die Stadt im westlichen Saudi-Arabien. Hier entsteht nun ein architektonisches Meisterwerk: Der weltgrößte Uhrturm. Ingenieure aus über 10 Ländern sind am Bau des Giganten beteiligt. Das Projekt wird zur logistischen Meisterleistung, da die Baustelle nur von gläubigen Moslems betreten werden darf. Aber das ist nicht die einzige Schwierigkeit. In einer Höhe von 600 Metern ist der Wind der größte Feind. Die n-tv Dokumentation ist mit dabei und blickt hinter die Kulissen. (Senderinfo)

Fr 18.8.

19:15 / National Geographic / Koreas Supertunnel

Die Unterwasser-Autobahn “Busan-Geoje Fixed Link” soll als Verbindung zwischen Busan und Geoje dienen. Mit der Länge von 3,2 Kilometern bei einer Tiefe von 48 Metern ist die Doppelröhre gleich zweifach rekordverdächtig. Doch um das Projekt in die Tat umzusetzen, muss das Bauteam eine Vielzahl von Hindernissen überwinden: Die 18 Tunnelelemente jedes davon so schwer wie ein Flugzeugträger _ auf dem Meeresboden zu verankern, ist eine Mammutaufgabe. Doch sie wird weiter erschwert durch die unvorhersehbaren Wetterbedingungen auf See. Wird es dennoch gelingen, den Supertunnel rechtzeitig freizugeben? (Senderinfo)

Sa 19.8.

Amundsen-Scott-Südpolstation im Januar 2006

Amundsen-Scott-Südpolstation im Januar 2006 (NSF/USAP photo)

6:05 / National Geographic / Die Amundsen-Scott-Südpolstation

Diesmal führt die Sendereihe zum Südpol, der seit vielen Jahren als Eldorado für Wissenschaftler aus unterschiedlichsten Disziplinen gilt: So nutzen Astronomen den klaren Himmel für ihre Beobachtungen, während Klimatologen die dort besonders deutlich zu Tage tretenden Auswirkungen des Treibhauseffekts studieren. 50 Jahre nach Errichtung der berühmten Amundsen-Scott-Südpolstation plant ein Team von Bauingenieuren, die betagte Basis von Grund auf neu aufzubauen. An ihrer Stelle entsteht in Monaten mühevoller Arbeit eine Forschungsstation, die für die neuen Anforderungen des 21. Jahrhunderts gerüstet ist. (Senderinfo)

15:45 / National Geographic / Das Capital Gate Building von Abu Dhabi

Am Beginn des dritten Jahrtausends feiern die besten Architekten der Welt wagemutige Feste des Vertikalen. Und die spektakulärsten Apotheosen dessen, was architektonisch möglich ist, finden offenbar in den Golfstaaten statt. So entstand am Eingang von The Capital Center, dem neuen, für zwei Milliarden Dollar in kürzester Zeit hochgezogenen Geschäftsviertel von Abu Dhabi, ein Gebäude, das dem Betrachter schier den Atem verschlägt: das Capital Gate Building. Als “Schiefer Turm von Abu Dhabi” sorgt der gigantische Bau weltweit für Aufsehen. Zwar ist der Turm mit seinen rund 160 Metern “nur” fünfmal so hoch wie sein legendärer Vorgänger in Pisa und damit rein vertikal betracht weit vom eigentlich nahe gelegenen Burj Chalifa in Dubai entfernt, doch seine Schieflage ist absolut beeindruckend. Die Neigung beträgt 18 Grad der Campanile in Pisa kommt auf gerade mal vier Grad. Scheinbar unmögliche 52 Meter kragt der Bau oben aus. Damit geht das schottische Architekturbüro RMJM an die Grenzen des technisch und statisch Machbaren. “Mega-Bauwerke” zeigt, wie dieses architektonische Wunder Wirklichkeit wird und liefert verblüffende Einblicke in zentrale Fragen der Physik. (Senderinfo)

So 20.8.

6:00 / National Geographic / Londons Olympiastadion 2012

Schon vor Beginn der Olympischen Sommerspiele hat das Stadion seine eigenen Rekordmarken gesetzt: Als weltweit erste Sportstätte ist sie nach dem Baukasten-Prinzip aus verschraubten Elementen aufgebaut. So wird es möglich, nach dem Ende der Spiele aus einer 80.000 Besucher fassenden Mega-Arena ein deutlich kleineres Stadion mit 25.000 Sitzplätzen zu machen, indem die nun überflüssigen Bauelemente aus der Gesamtkonstruktion entfernt werden. Mit diesem Prinzip betraten die verantwortlichen Architekten und Baufirmen Neuland ein spannendes Projekt, dessen Fertigstellung “Mega-Bauwerke” über Monate hinweg begleitet hat. (Senderinfo)

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Datum 14. August 2017
Autor fv
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