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Fertighausbranche profitiert vom Bauboom

Im vergangenen Jahr konnten Fertighäuser im Vergleich zu Massivbauten weiter aufholen. Mehr als jeder sechste Neubau eines Ein- oder Zweifamilienhauses wurde als Fertigbau beantragt. Traditionell besonders gefragt sind Fertighäuser vor allem im Süden und Südwesten Deutschlands.

Baukräne auf der Baustelle

Baukräne auf der Baustelle (Foto: johnnypicture)

Die Zahl der Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser in Fertigbauweise ist im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Mit einem Plus um 6,4 Prozent auf 19 051 Häuser habe die Branche ihren Marktanteil weiter erhöhen können, berichtete der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) in Bad Honnef. Insgesamt seien die Baugenehmigungen in diesem Bereich im vergangenen Jahr lediglich um 1,5 Prozent auf 106 979 Häuser angestiegen.

Damit sei mehr als jedes sechste (17,8 Prozent) neu genehmigte Ein- oder Zweifamilienhaus in Deutschland ein Fertigbau gewesen. Traditionell besonders gefragt seien Fertighäuser im Süden und Südwesten Deutschlands. So habe die Fertighausquote in Baden-Württemberg im vergangenen Jahr bei 30,6 Prozent gelegen, gefolgt von Hessen (28,4 Prozent), Rheinland-Pfalz (21,9 Prozent) und Bayern (20,4 Prozent).

Beim Branchenumsatz konnten die Hersteller um 16 Prozent auf 2,25 Milliarden Euro zulegen. Die Beschäftigtenzahl stieg um acht Prozent auf rund 10 600 Mitarbeiter. Wichtigste Zielgruppe sind nach Angaben des Verbands junge Familien, die fast 60 Prozent der Bauherren stellen.

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Datum 27. März 2017
Autor dpa
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