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Fernsehtipps der Woche

Friedrichstadt-Palast, Shanghai Tower und eine Parallelwelt unter unseren Füßen

Lebens- und Überlebensadern in der Tiefe unserer Städte, die Herausforderungen beim Bau eines über 600 Meter hohen Wolkenkratzers und eines der größten Varieté-Häuser Europas… Viel Vergnügen mit unseren Fernsehtipps der Woche!

 

Baustelle des Shanghai Towers

Baustelle des Shanghai Towers (Foto: kalafoto/fotolia)

 

 

 

 

 

 

 

 

Letze Woche eine Sendung verpasst? Kein Problem! Hier die Links zu den Mediatheken:

Wissen vor acht – Zukunft / Häuser essen Smog auf

Geniale Technik – Brücken

Nie wieder keine Ahnung! Architektur – Die drei wichtigsten Menschen im System “Architektur”

Burgen – Monumente der Macht

Super-Bauten: Das alte Ägypten

Metropolis – Porto

 

Fernsehtipps vom 06.07. – 12.07.


Montag 06.07.

18.00 Uhr / Alpha / Ich mach’s! – Berufsporträt: Bautechnische/r Assistent/-in Gebäude-Energie-Design

“Bautechnische Assistenten Gebäude-Energie-Design planen und berechnen den Einsatz von regenerativen Energiekonzepten, kennen sich mit Wärmedämmung aus und verbessern die Heizungs- und Klimatechnik in Häusern.(…)”


Dienstag 07.07.

20.15 Uhr / rbb / Geheimnisvolle Orte – Der Friedrichstadt-Palast

“Berlin Mitte, Friedrichstrasse 107 – hier steht eines der größten Varieté-Häuser Europas: Der Friedrichstadt-Palast. Oder vielmehr: Der neue Friedrichstadt-Palast. Denn das Revuetheater wurde an diesem Ort erst im Jahr 1984 gebaut – der damals 120 Jahre alte historische Friedrichstadt-Palast, nur rund 200 Meter entfernt, war baufällig und wurde abgerissen. (…) Stars wie Heinz Rennhack und Emöke Pöstenyi kommen zu Wort, langjährige Mitarbeiter erzählen Anekdoten aus der Geschichte des Hauses und der Architekt berichtet von der Arbeit an dem Mammutprojekt, das heute eines der größten Varieté Häuser Europas ist.”

20.45 Uhr / MDR / Der Welterbetraum – “Burgenland Saale-Unstrut”

“Anspannung im Burgenlandkreis: Seit vielen Jahren kämpfen die Menschen hier für die Aufnahme ihrer Region in die UNESCO-Welterbe-Liste als ‘hochmittelalterliche Herrschaftslandschaft’. Anfang Juli soll nun endlich die Entscheidung fallen. Ein negatives Gutachten hat diesen Weg in den vergangenen Wochen allerdings steiniger gemacht. Aufgeben will dennoch niemand. Durchhaltevermögen musste man schließlich in der Vergangenheit an Saale und Unstrut schon öfter beweisen.
Ob Naumburger Dom, das Schloss Neuenburg, das Kloster Zscheiplitz oder die Rudelsburg – die Region ist einmalig wegen ihrer vielen historischen Baudenkmäler. (…)”

21.00 Uhr / rbb / Neue Röhren für die Mitte – Der Lückenschluss der U-Bahn-Linie 5

“Auf der großen U-Bahnbaustelle im Herzen Berlins brummt es. Die Tunnelvortriebsmaschine Bärlinde ist erneut gestartet, um die zweite Tunnelröhre für den Lückenschluss der U-Bahnlinie 5 tief unter der Straße Unter den Linden zu bohren. Der Film stellt die neuen Stationen und ihre Macher vor. Zudem zeigt er die Technik, mit der im schwierigen Berliner Untergrund neue Verkehrsadern gegraben werden.”


Mittwoch 08.07.

20.15 Uhr / n-tv / Geniale Technik – Wolkenkratzer

“Wahre Ingenieurskunst: Mit einer Höhe von über 600 Metern trotzt der Shanghai Tower extremen Naturgewalten. Das hohe Taifun-Risiko der chinesischen Metropole und die aktive Erdbebenzone machten den Bau des gigantischen Wolkenkratzers zu einer ständigen Herausforderung. Umso mehr müssen die Bauarbeiter an ihre Grenzen gehen und jeden Schritt genau planen. Die n-tv Dokumentation führt durch die schwierigen Bauphasen des Mega-Projekts und zeigt wie historische Gebäude zum Vorbild wurden.”


Donnerstag 09.07.

18.00 Uhr / ZDF info / Burgen – Monumente der Macht – Krak des Chevaliers

“Über der syrischen Landschaft thronend wurde Krak des Chevaliers vom Hospitaler Orden als Symbol christlicher Macht erbaut. 1271 versuchte ein Moslemkönig die Festung einzunehmen. Die sechsteilige Dokumentationsreihe blickt hinter die Fassaden mittelalterlicher Festungen – und erinnert an die legendären Schlachten, in denen diese Bollwerke sich als uneinnehmbar bewiesen. Was ist das Geheimnis des Erfolgs dieser Burgen?”


Samstag 11.07.

15.45 Uhr / ZDF neo / Deutschland von unten (2/2): Stadt

“‘Deutschland von unten’ zeigt die geheimnisvolle Parallelwelt unter unseren Füßen. Die Folge ‘Stadt’ taucht ab in die Röhren des Elbtunnels von Hamburg, begleitet die Kumpels der letzten Kohlezechen des Ruhrgebietes und folgt dem Wasser in die gigantischen Zisternen, die im Untergrund von München als Puffer gegen Starkregenfälle eingerichtet sind. Ohne die Bauwerke unter der Erde könnten unsere Städte keinen Tag funktionieren. So sehr sind wir von den Lebens- und Überlebensadern in der Tiefe abhängig, dass wir keine althergebrachten Straßenverläufe mehr ändern könnten, ohne Unsummen für den Umbau auch unter der Erde ausgeben zu müssen. Der Potsdamer Platz war bis zum Zweiten Weltkrieg der größte Verkehrsknotenpunkt der Stadt. Mit der Teilung Berlins wurden die Gebäude des ganzen Viertels dem Erdboden gleichgemacht. Der Untergrund aber, mit den Bahnhöfen und Tunneln von U- und S-Bahn, mit Abwasser- und Frischwasserkanälen, Gasrohren, Strom- und Telefonleitungen, war durch die Mauer über der Erde kaum zu unterbrechen.”

18.32 Uhr / rbb / rbb Reporter – Das Spreewaldhaus

“Mit dem Kahn oder im Paddelboot kommen die Urlauber über die Fließe des Spreewaldes und bestaunen die alten Häuser. Ihre Sanierung ist teuer und aufwändig. Einen Denkmalfonds gibt es in Brandenburg nicht. In Burg-Kauper hielten Architekten, Restauratoren und Handwerker aus dem Dorf, aus Cottbus und sogar aus Berlin dagegen. Sie nahmen viele Hürden, erlebten einige Überraschungen und hatten oft genug Gründe, alles hinzuwerfen. Eines fehlte immer: Geld. Aber sie haben es geschafft und retteten das Haus. Sie nahmen es auseinander wie ein Spielzeug und bauten es an anderer Stelle wieder auf. Es dauerte zehn Jahre. Restaurator Jens Uwe Möbert, die Architektinnen Gabriele Höppner und Petra Schulz stehen stellvertretend für die Freiwilligen. Sie opferten Urlaub, Wochenende, Feierabend. Die rbb Reporter haben das Projekt ein Jahrzehnt lang begleitet und sind natürlich beim Einweihungsfest dabei.”

20.15 / n-tv / Super-Bauten: Das alte Rom

“Vom berühmten Kolosseum über die Caracalle-Therme bis hin zum Park der Aquädukte – überall in Rom ist die Antike spürbar. Auf den Spuren der alten Römer enthüllt die n-tv Dokumentation, wie es vor über 2000 Jahren möglich war, solch architektonische Wunder zu erbauen. Wissenschaftler, Historiker und Ingenieure entschlüsseln die Genialität der Bauherren und verraten, wie Komplex ihre Bauten wirklich sind. “


Sonntag 12.07.

07.15 Uhr / Eins Festival / Die Philharmonie Berlin

“Die Philharmonie Berlin feierte im Oktober 2013 ihr 50-jähriges Bestehen. Am 15.10.1963 wurde das Gebäude des Architekten Hans Scharoun eröffnet. Es zählt zu den berühmtesten Konzertsälen der Welt und ist Sitz der Berliner Philharmoniker. Wie die Carnegie Hall oder der Wiener Musikverein ist die Philharmonie Berlin ein Symbol für musikalische Spitzenleistungen und ein weltweites Gütesiegel. Ihre Architektur ist ebenso ungewöhnlich wie zeitlos und zugleich Ausdruck einer modernen Musikkultur: ‘Der Saal ist das Instrument’, sagt Sir Simon Rattle.”

12.15 Uhr / HR / Traumhäuser zwischen Rheingau und Reinhardswald

“Bernhard Sander aus Hofgeismar hat sich einen Traum erfüllt: ein riesiges Baumhaus – zweistöckig mit mehreren Terrassen und jeder Menge Komfort. Ein Aufzug führt bequem auf 14 Meter Höhe. ‘So ein Gefühl wie hier oben kriegt man auf der Erde nicht’, sagt der 65-Jährige. Auch Karl-Josef Schmidt hat sich seinen Traum vom Wohnen verwirklicht: ‘Im Alter möchte man nicht vereinsamen’, meint er, der mit Ende fünfzig beschloss, ein Mehrgenerationenhaus zu gründen. Jetzt lebt er in Geisenheim in einem ehemaligen Weinbaubetrieb mit eigenem Weinberg und Gutsausschank, zusammen mit 15 Menschen von Jung bis Alt. Weitere Bewohner werden folgen. Die Filmautorin Juliane Hipp ist unterwegs zwischen Rheingau und Reinhardswald, stellt Menschen und ihre ‘Traumhäuser’ vor, darunter auch originelle Beispiele in Frankfurt, wo der enorme Wohnungs- und Bauflächenmangel zu raffinierten Lösungen führt, wie etwa zum Minihaus des Architekten Hans Drexler, gebaut auf 29 Quadratmeter Grundfläche.”

 

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Datum 6. Juli 2015
Autor jk
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