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Hochtief-Tochter Leighton erwägt Verkauf von Teilen des Telekomgeschäfts

Die australische Hochtief-Tochter Leighton will ihre Schulden reduzieren. Dafür möchte Australiens größter Bergbaukonzern einen Teils seines Telekomgeschäfts veräußern. Zum Verkauf stünden Nextgen Networks, Metronode und Infoplex, teilte Leighton am Dienstag, den 25. September, in Sydney mit. Diese Unternehmensteile gehörten nicht zum Kerngeschäft. Im Konzern bleiben sollen hingegen Visionstream, Silcar und John Holland Communications.

“Wir haben eine Reihe unaufgeforderte Anfragen erhalten”, sagte Leighton-Chef Hamish Tyrwhitt. Die australische Bank Macquarie Capital sei mit dem Verkaufsprozess beauftragt worden. Die Unternehmensanteile sollen aber nicht unter ihrem Wert verkauft werden, fügte er hinzu. Leighton hatte bereits im Frühjahr angekündigt, mit einem ganzen Maßnahmenbündel seine Probleme endlich hinter sich lassen zu wollen.

Der australische Baukonzern gehört mehrheitlich zur deutschen Hochtief. Hochtief selbst wurde im vergangenem Jahr vom spanischen Bau- und Infrastrukturkonzern ACS übernommen.

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Datum 25. September 2012
Autor dpa
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