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Schlechtes Wetter belastet HeidelbergCement – Ziele für 2017 bleiben

Der bereinigte Gewinn von HeidelbergCement ging im ersten Quartal zurück. Seine Ziele für das Gesamtjahr bestätigt das Unternehmen aber bei der Hauptversammlung.

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HeidelbergCement Logo (Foto: HeidelbergCement)

Der Baustoffkonzern HeidelbergCement hat im ersten Quartal zwar von einer besseren Nachfrage vor allem in Nordamerika und Europa profitiert. Allerdings bremsten höhere Energiekosten, schlechte Wetterbedingungen und ein gestiegener Wettbewerbsdruck in Indonesien und Ghana. Von Januar bis März ging der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 2 Prozent auf 383 Millionen Euro zurück, wie die im Dax notierte Gesellschaft am Mittwoch vor Beginn der Hauptversammlung mitteilte.

Der Umsatz verharrte mit knapp 3,8 Milliarden Euro auf dem Niveau des Vorjahres. Unter dem Strich blieb ein für die Aktionäre anrechenbarer Verlust von 70 Millionen Euro. Das waren 2 Millionen Euro weniger als ein Jahr zuvor. Das erste Quartal ist bei Baustoffkonzernen traditionell das schwächste Jahresviertel. Die Ziele für das Gesamtjahr 2017 bestätigte das Unternehmen.

Die Quartalszahlen bremsten die Aktien des Baustoffkonzerns am Mittwoch aus. Die Anteile verloren am Vormittag 2,49 Prozent auf 87,46 Euro, womit sie das Schlusslicht im lediglich moderat nachgebenden Dax waren. Neben HeidelbergCement verloren im Branchenindex auch die Titel von Hochtief, nachdem sie zuvor erneut auf ein Rekordhoch gestiegen waren, sowie die Anteile des französischen Bau- und Infrastrukturkonzerns Vinci nach einer Abstufung durch die Bank Societe Generale.

Vor der Heidelberger Stadthalle, in der die Hauptversammlung stattfand, protestierten zahlreiche Demonstranten gegen das geplante Engagement des Unternehmens in Indonesien. Sie werfen der Firma vor, eine wertvolle Landschaft zu gefährden.

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Datum 11. Mai 2017
Autor dpa
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