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Urteil zu Leverkusener Rheinbrücke wird erwartet – Bauverzögerung möglich

Leverkusener Rheinbrücke

Leverkusener Rheinbrücke (Foto: travelpeter)

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig will am Mittwoch, den 11. Oktober (10.00 Uhr) sein Urteil zum geplanten Neubau der maroden Leverkusener Rheinbrücke verkünden. Sollten die Richter die bisherigen Planungen für rechtswidrig erklären, könnte sich der Neubau verzögern.

Mit den Bauarbeiten soll nach bisherigem Zeitplan im Frühjahr 2018 begonnen werden. Die rund 50 Jahre alte A1-Brücke ist derart marode, dass Lastwagen sie nicht mehr befahren dürfen. Gegen den Neubau hatte sich unter anderem ein Umweltverein gewehrt.

Die Kläger kritisieren, dass nicht alle Alternativen für die geplante achtspurige Doppelbrücke geprüft worden seien – etwa eine Tunnellösung. Zudem fürchten sie erhebliche Gefahren für Umwelt und Gesundheit, weil einige Pfeiler der neuen Brücke auf dem Gelände einer alten Deponie errichtet werden sollen. Dort lagern unter anderem Produktionsabfälle der Bayer-Werke. Die Planer gehen davon aus, dass die Risiken beherrschbar sind.

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Datum 11. Oktober 2017
Autor dpa
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