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20.000 Euro für kreative Schulen im Bereich Digitalisierung

Prof. Klaus Fischer ruft „Zukunft Schule Digitalpreis” ins Leben

Beim Finale des ersten „Zukunft Schule Digitalpreises” der Unternehmensgruppe fischer haben Schülerinnen und Schüler Lösungen auf aktuelle Fragen zu Digitalisierung und Bildung gefunden. Wegen der Kontaktbeschränkungen präsentierten die Projektteams der fischer Partnergymnasien ihre Ergebnisse einer prominenten Jury virtuell per Videokonferenz. Gewinner des ersten Digitalpreises ist das Otto-Hahn-Gymnasium Nagold.

Mit Kreativität und starken Meinungen überzeugten die vier SchülerTeams die prominent besetzte Jury beim ersten „Zukunft Schule Digitalpreis“ der Unternehmensgruppe fischer.

Mit Kreativität und starken Meinungen überzeugten die vier SchülerTeams die prominent besetzte Jury beim ersten „Zukunft Schule Digitalpreis“ der Unternehmensgruppe fischer. (fischer)

Eigentlich hatten sich die Schülerinnen und Schüler aus den Oberstufen der Gymnasien in Altensteig, Dornstetten, Horb und Nagold auf eine Präsentation vor rund 200 Gästen am Hauptsitz der Unternehmensgruppe fischer in Tumlingen vorbereitet. Doch die Folgen der Corona-Pandemie machten allen Beteiligten einen Strich durch die Rechnung. Anstatt den Wettbewerb abzusagen, entschlossen sich Schulen, Jury und fischer für eine digitale Veranstaltung in Form einer Videokonferenz – ganz im Sinne des Mottos „Zukunft Schule Digital“.

Die prominent besetzte Jury des Wettbewerbs bildeten Zukunftsforscher Christopher Peterka, Carsten Knop, Herausgeber und Chefredakteur Digitale Produkte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Michael Zieher, Referatsleiter Medienpädagogik und digitale Bildung im Kultusministerium Baden-Württemberg, sowie Matthias Schneider, Geschäftsführer Digital Services bei fischer.

Gewinner des ersten Digitalpreises ist das Otto-Hahn-Gymnasium Nagold, das die Jury mit einer „Präsentation wie aus einem Guss“ überzeugte.

Gewinner des ersten Digitalpreises ist das Otto-Hahn-Gymnasium Nagold, das die Jury mit einer „Präsentation wie aus einem Guss“ überzeugte. (fischer)

In ihren virtuellen Präsentationen positionierten sich die Schülerinnen und Schüler unter anderem dazu, was soziale Medien für den gesellschaftspolitischen Diskurs bedeuten und wie die Digitalisierung Bildung sowie die Berufsbilder der Zukunft verändert. Dabei überzeugten sie mit Kreativität und Mut zu starken Meinungen. Besonders beeindruckt war die Jury von der Präsentation des Otto-Hahn-Gymnasiums aus Nagold, das unter anderem mit einer visionären Herangehensweise und starken Infografiken auftrumpfte. „Eine Präsentation wie aus einem Guss“, lautete ein Urteil der Jury. Dafür wurden die Schüler mit Platz eins belohnt und sicherten ihrem Gymnasium ein Preisgeld über 10.000 Euro.

Einen exzellenten Start in die Veranstaltung lieferte das Christophorus-Gymnasium Altensteig, das mit einer sehr innovativen und aufwendigen Videopräsentation den zweiten Platz erreichte und damit 6.000 Euro gewann. Platz drei und 3.000 Euro erhielt das Martin-Gerbert-Gymnasium Horb mit der kreativen Vorstellung eines E-Learning-Konzeptes, wie die Schule von morgen digital funktionieren könnte. Mit ihrer Idee, die Welt von 2030 an rückwärts zu denken, erzielte das Gymnasium Dornstetten den vierten Platz und 1.000 Euro.

Wegen der Kontaktbeschränkungen durch das Coronavirus präsentierten die Projektteams der fischer Partnergymnasien ihre Ergebnisse virtuell per Videokonferenz.

Wegen der Kontaktbeschränkungen durch das Coronavirus präsentierten die Projektteams der fischer Partnergymnasien ihre Ergebnisse virtuell per Videokonferenz. (fischer)

Den Impuls zu dem neuen Schüler-Wettbewerb hatte Prof. Klaus Fischer direkt nach dem letztjährigen fischer Abiturientenforum, bei dem Schülerinnen und Schüler der Partnergymnasien mit Experten darüber diskutierten, ob die Digitalisierung Schüler „schlauer“ mache. „Bei unserem jährlich stattfindenden Forum, in dem es 2019 um die Digitalisierung ging, äußerten Schüler und Lehrer gleichermaßen, dass sie ausgerechnet bei diesem wichtigen Zukunftsthema nicht ausreichend unterstützt werden. Dabei ist Digitalisierung das, was für die Zukunft in der Bildung mitentscheidend ist“, erklärt Prof. Fischer. Aus diesem Grund rief er den mit insgesamt 20.000 Euro dotierten Wettbewerb ins Leben. „Die CoronaKrise hat jetzt noch einmal deutlich aufgezeigt, dass wir in den Schulen in Deutschland erhebliche Defizite in der Digitalisierung haben“, sagt Prof. Fischer.

Die Sieger des ersten „Zukunft Schule Digitalpreises“ sollten eigentlich von Baden-Württembergs Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann beim 10. fischer Abiturientenforum am 24. Juli geehrt werden. Die Veranstaltung mit rund 200 Schülerinnen und Schülern aus Gymnasien der Region wurde aber wegen der Corona-Pandemie abgesagt und auf das kommende Jahr verschoben.

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