momentum magazin für Bauingenieure präsentiert von Ernst & Sohn
Bautechnik, Personalien, Stahlbau

Nachruf

Klaus Knothe (1937 - 2021)

Klaus Knothe (1937 - 2021) (Foto: privat)

Zur Erinnerung an Klaus Knothe (1937-2021)

Er liebte die Wissenschaft in Gestalt der Lehre und Forschung in gesellschaftlicher Verantwortung, rang mit Leidenschaft für die Demokratisierung der Gesellschaft im Allgemeinen und der Universität im Besonderen, schuf schöne Aquarelle, liebte seine zweite Heimat Oberfranken, rezitierte Gedichte – besonders oft Ingeborg Bachmanns „Die gestundete Zeit“ –, feierte gerne und sang Lieder Wolf Biermanns und auch freche Volkslieder aus Oberfranken wie etwa „Brüder versauft Eure Gelder, holt euer Holz aus den Wäldern“. Über alles aber liebte er seine Frau Inge: Beide lernten sich Ende Februar 1964 kennen, heirateten am 12.4.1965 im Standesamt Gevelsberg und beschlossen den Bund der Ehe am 9.5.1965 mit der kirchlichen Trauung in der Davidskapelle des Studentenwohnheims Dauerwaldweg für Studenten der TU und der HdK Berlin.

Am 8.4.2021 vollendete sich in Berlin das reiche Leben Klaus Knothes. Seine Familie, Freundinnen und Freunde, Mitstreiterinnen und Mitstreiter nahmen am 23.4.2021 in der Friedhofskapelle auf dem Ev. Luisenfriedhof III in Berlin-Charlottenburg Abschied von Klaus Knothe. Es scheint  wie eine Fügung des Schicksals zu sein: Unweit des genannten Ortes fand Klaus Knothes wissenschaftlicher Urahn, der am 27.8.1888 verstorbene Emil Winker, auf dem Ev. Luisenfriedhof II in Charlottenburg seine letzte Ruhestätte.

Klaus Knothe erblickte als Sohn des Ehepaars Johanna Knothe (1915-1971) und Wolfgang Egon Knothe (1914-1943) am 17.1.1937 in Breslau das Licht der Welt. Durch das Terrorregime der Nazis erlebte seine Geburtsstadt den Niedergang: Auf Hitlers Befehl vom Herbst 1944, die Stadt zur Festung auszubauen, folgte Ende Januar 1945 die Evakuierung eines Großteils der Bevölkerung und schließlich die Zerstörung in der Schlacht um Breslau vom 15.2. bis 6.5.1945. Am 20.1.1945 vernahm Klaus Knothe auf seinem Heimweg von der Schule den Evakuierungsbefehl des niederschlesischen Gauleiters Karl Hanke (1903-1945), den er seiner Mutter überbrachte. „Wo aber Gefahr ist“, dichtete Friedrich Hölderlin (1770-1843) in seiner 1803 vollendeten Hymne „Patmos“, „wächst/Das Rettende auch“: Zu Fuß verließen Klaus Knothe, seine Mutter, Großmutter und eine Tante ihre Heimat und bestiegen mit ihren Habseligkeiten in einem Vorort Breslaus einen Eisenbahnwagen, der sie vorbei am nächtlichen Feuerschein der untergehenden Stadt Dresden führte und schließlich in das rettende Hof brachte. In Weißdorf bei Münchberg fanden die Vertriebenen eine neue Heimat.

Klaus Knothe lernte dort, Forellen mit der Hand zu fangen, suchte mit seiner Großmutter im Fichtelgebirge Pilze und mußte als Flüchtling Beeren sammeln. In Münchberg besuchte er von 1948 bis 1956 die Oberrealschule und nahm als Mitglied des Christlichen Vereins Junger Männer (CVJM) an dessen Aktivitäten teil. Knothes humanistisches Weltverständnis, sein gesellschaftliches Engagement, aber auch seine tiefe Verbundenheit zu seiner zweiten Heimat nahm in jener Lebensstufe erste Gestalt an, wo sich das Ich an der Welt bricht und sich auf den Weg nach seiner Bestimmung begibt. Seine Bestimmung fasste Klaus Knothe Ende 2018 mit Ton Veerkamp ­– von 1970 bis 1998 Studentenpfarrer der Evangelischen Studentengemeinde (ESG) für ausländische Studierende an Berliner Hochschulen – in die folgenden Worte: Angestrebt eine „Gesellschaft von Freien und Gleichen“ [1, S. 141].

Nach dem Abitur studierte Knothe bis 1963 an den Technischen Hochschulen München und Darmstadt zunächst Bauingenieurwesen und dann auf Anraten von Curt Schmieden (1905-1991) Mathematik. Aufgrund seines glänzenden Vordiploms wurde er in die Studienstiftung des Deutschen Volkes aufgenommen und engagierte sich als Mitglied der Evangelischen Studentengemeinde (ESG) und des Allgemeinen Studentenausschusses (AStA) für die Belange der Studierenden. „Bedeutend war Knothes Mitwirkung an den frühen Hochschuldenkschriften des SDS (= Sozialistischer Deutscher Studentenbund – der Verf.) und der Universitätskritik“, erinnerte sich sein Studienfreund Hanns-Peter Ekardt. An der TH Darmstadt prägten ihn die Professoren Schmieden, Karl Marguerre (1905-1979) und Kurt Klöppel (1901-1985). Bei Klöppel verfasste er 1963 seine Diplomarbeit, die kurz darauf in „Stahlbau“ erschien [2]. Knothes wissenschaftliche Begabung erkennend, bot Klöppel seinem 26jährigen Schüler eine Assistentenstelle an. Doch Knothe lehnte mit dem Hinweis, dass er in Berlin alsbald heiraten würde, freundlich ab. So emanzipierte er sich von Klöppel auf diplomatische Weise und folgte Ernst Giencke (1925-2007) von der TH Darmstadt an die TU Berlin. Giencke vertrat ein wesentlich moderneres Konzept der Strukturmechanik als Klöppel und erkannte frühzeitig die strategische Bedeutung numerischer computergestützter Methoden für diese technikwissenschaftliche Grundlagendisziplin. So arbeitete sich Klaus Knothe an der TU Berlin in die FE-Methode ein, wurde 1967 mit einer Arbeit über Plattentheorie [3] promoviert und erhielt zwei Jahre später mit seiner Habilitationsschrift über Eigenschwingungen von Rahmen [4] die Lehrbefugnis.

Im Rahmen der Kinderladenbewegung setzte sich Klaus Knothe mit seiner Frau Inge nach der Geburt ihrer gemeinsamen Tochter Esther am 3.3.1968 für den Aufbau eines Kindergartens für alle TU-Angehörigen ein. Im selben Jahr ernannte ihn die Stiftung Mitbestimmung des DGB zum Vertrauensdozenten. Im Rahmen dieser Stiftung engagierte sich Klaus Knothe nach dem Sturz der chilenischen Regierung Allende im Jahr 1973 als Leiter einer Arbeitsgruppe, die sich um verfolgte Studentinnen und Studenten in Chile kümmerte und ihnen zum Teil Studienplätze in der Bundesrepublik finanzierte. Auch demonstrierten die Knothes gegen den Vietnamkrieg und unterstützten die Kinderhilfe Hyvong (Hoffnung) Vietnam e.V., welche den durch das Entlaubungsmittel Agent Orange geschädigten Kindern beisteht.

Von 1971 bis 2002 wirkte Klaus Knothe als Professor für Angewandte Mechanik und Konstruktionsberechnung zuerst an der Fakultät für Maschinenbau und dann am Fachbereich Verkehrswesen der TU Berlin, wo er das auf studentische Initiative im Jahre 1971 entstandene Verkehrswesenseminar – einem interdisziplinären Ort der Verkehrswissenschaften in Lehre und Forschung – aktiv unterstützte und sich maßgeblich an der Gründung des Instituts für Luft- und Raumfahrt 1972 beteiligte. Ergebnis seiner Diskussionen im Verkehrswesenseminar war Knothes Entscheidung für den Forschungsschwerpunkt Eisenbahn – gegen Auto und Magnetschwebebahn. Mit großem Erfolg forschte er auf den Gebieten der Schienenfahrzeugdynamik [5], der Kontaktmechanik [6] und der Gleisdynamik [7]. Dabei etablierte Knothe mit anderen Wissenschaftlern – hier sei nur Robert Gasch genannt – einen neuen grundlagenorientierten technikwissenschaftlichen Forschungsstil in praktischer Absicht, der sich treffend mit dem Satz des deutsch-amerikanischen Psychologen Kurt Lewin (1890-1947) beschreiben läßt, dass „es nichts Praktischeres als eine gute Theorie (gibt)“. Dieser Forschungsstil trug zur internationalen Reputation der mechanikorientierten Technikwissenschaften der TU Berlin erheblich bei.

Dies wird an Knothes Aktivitäten auf dem Gebiet der FE-Methoden in Lehre und Forschung [8] sichtbar, wovon der Autor dieser Zeilen in der zweisemestrigen Lehrveranstaltung „Finite Methoden zur Konstruktionsberechnung“ 1978/1979 profitierte: Ein exzellentes Beispiel des forschenden Lernens an der Universität sowie eine gelungene Synthese von induktivem und deduktivem Vorgehen – damit setzte Klaus Knothe auch hochschuldidaktische Maßstäbe [9]. Den Studierenden, aber auch den Ingenieurinnen und Ingenieuren dürfte das 1991 mit Heribert Wessels in 1. Aufl. publizierte Buch über Finite Elemente, das 2017 die 5. Aufl. erlebte [10], wohlbekannt sein: Ein solches Werk kann nicht ohne reiche Erfahrungen in der Konzentration auf das Wesentliche und der hohen Kunst der Vermittlung komplexer wissenschaftlicher Zusammenhänge geschaffen werden. Insgesamt betreute Klaus Knothe 26 Dissertationen und kann auf ca. 270 Veröffentlichungen verweisen; fast alle technikwissenschaftlichen Publikationen erfolgten gemeinsam mit Mitstreiterinnen und Mitstreitern.

In den späten 1990er Jahren wandte sich Klaus Knothe der historischen Entwicklung seines Fachgebietes zu. Auf seine Anregung publizierte Hanns-Peter Ekardt 1998, mit dem er seit seiner Zeit über die ESG der TH Darmstadt freundschaftlich verbunden war, über die am 13.8.1973 eingestürzte Stauseebrücke Zeulenroda und daraus zu ziehenden Lehren für die Ingenieurverantwortung [11]. Anlass war die Wiederbegegnung von Knothe und Ekardt auf der Bestattung des damaligen Statikers der genannten Brücke, Gisbert Rother (1938-1997). Knothe hielt die Trauerrede auf Rother, den er 1961 in Afghanistan traf und der in die DDR zurückkehrte, wo er sein Bauingenieurstudium an der TU Dresden abschloss. Die gesellschaftliche Verantwortung des Wissenschaftlers wahrnehmend, aber nicht zur Freude des oberen Managements der DB AG, äußerte sich Klaus Knothe zum Bahnunglück in Eschede am 3.6.1998 historisch-kritisch. Er analysierte den Bruch des Radreifens des Unglückszuges und verwies in einem Aufsatz, der historische mit aktuellen Erkenntnissen verknüpfte auf August Wöhler (1819-1914) [12], welcher schon in den Jahren 1858 bis 1870 derartige Ermüdungsprobleme experimentell erforschte und seine Erkenntnisse in Form von technikwissenschaftlichen Gesetzen zusammenfasste. Jener Aufsatz [12] ist ein Dokument erinnernden Denkens, das Knothes wissenschaftshistorische Arbeiten auszeichnet.Die Anregungen und Vorschläge von Klaus Knothe zur Wissenschafts- und Technikgeschichte sind zahlreich. So engagierte er sich für die Ausstellung „1799-1999. Von der Bauakademie zur Technischen Universität Berlin. Geschichte und Zukunft“ (3.12.1999 bis 30.1.2000) und verfaßte mit Doris Tausendfreund einen Aufsatz über den Begründer der Statik der Baukonstruktionen an der TH Berlin, Emil Winkler (1835-1888) [13]. Knothe begriff sich in der wissenschaftlichen Tradition von Emil Winkler, folgte mit Akribie dessen Spuren ([14]-[16]) und trug zur Historiographie der Bahnforschung ([12], [17]-[19]) und der Baustatik ([20]-[23]) bei.  Dem Arbeitskreis „Technikgeschichte“ des VDI-Bezirksvereins Berlin-Brandenburg gab er zahlreiche Anregungen und hielt dort zuletzt am 28.11.2018 im Deutschen Technikmuseum einen Vortrag über „Flugtechnik in Berlin im 19. und 20. Jahrhundert“, einer eindrucksvollen Hommage an deren Protagonisten seiner Alma Mater. Als Homo academicus politicus im besten Sinne arbeitete Klaus Knothe auch einen Fall von Berufsverbot im 19. Jahrhundert mit geradezu mathematischer Präzision heraus [24] und erinnerte damit auch an die fatalen Folgen des sog. Radikalenerlasses 1972 für die demokratische Kultur der Bundesrepublik Deutschland. Aber damit nicht genug. Aus Dankbarkeit an seine zweite Heimat Oberfranken für seine Rettung vor der Furie des Krieges befasste sich Klaus Knothe mit der Regionalgeschichte: Er trug über „Volksmedizin und Aberglaube“ vor, publizierte über einen Selbstmörder aus dem späten 16. Jahrhundert [25] und die Hungersnot des Jahres 1617 in Böhmen [26] aus der Perspektive tiefempfundener Humanität. Dazu gehören auch Klaus Knothes Beiträge zur Familienforschung [27], [28]. Die letztgenannte Veröffentlichung widmete er dem Historiker Fritz Fischer (1908-1999), welcher mit seinem 1961 veröffentlichten Buch „Griff nach der Weltmacht Die Kriegszielpolitik des kaiserlichen Deutschland 1914–1918“ die herrschende Lehre der bundesdeutschen Geschichtswissenschaft herausforderte.

In seinen letzten Lebensjahren verbrachten Klaus und Inge Knothe glückliche Zeiten in Oberfranken. Sein Wunsch war es, dorthin heimzukehren. Und so fand die Urnenbeisetzung am 2. Juli 2021 im oberfränkischen Münchberg statt. Aus Hölderlins Gedicht „Lebenslauf“ möchte ich für Klaus Knothe zwei Zeilen zitieren:

„Doch es kehret umsonst nicht

Unser Bogen, woher er kommt.“

Wir verneigen uns vor Klaus Knothe und werden stets Seiner gedenken.

 

Literatur

[1]       Veerkamp, T (2013) Die Welt anders. Politische Geschichte der Großen Erzählung. Hamburg: Argument Verlag.

[2]       Knothe, K. (1963/64) Vergleichende Darstellung der Näherungsberechnung zur Bestimmung der Traglast eines biegesteifen Stahlstabwerkes in: Der Stahlbau, 32. Jg., H. 11, S. 330-336 u. 33. Jg., H. 5, S. 160.

[3]       Knothe, K. (1967) Plattenberechnung nach dem Kraftgrößenverfahren in: Der Stahlbau, 36. Jg., H. 7, S. 202-214 u. H. 8, S. 245-254.

[4]       Knothe, K. (1971) Vergleichende Darstellung verschiedener Verfahren zur Berechnung der Eigenschwingungen von Rahmentragwerken in: Fortschritt-Berichte VDI-Z, Reihe 11, H. 9. Düsseldorf: VDI-Verlag.

[5]       Knothe, K.; Stichel, S. (2017) Rail Vehicle Dynamics. Berlin: Springer.

[6]       Knothe, K.; Wille, R.; Zastrau, B. W. (2001) Advanced Contact Mechanics – Road and Rail in: Vehicle System Dynamics, Vol. 35 (4-5), pp. 361-407.

[7]       Knothe, K. (2001) Gleisdynamik. Berlin: Ernst & Sohn.

[8]       Knothe, K.; Herrmann, H. (1982) Ein Finite-Element-Verfahren zur geometrisch nichtlinearen Berechnung der plastischen Grenzlasten ebener Rahmentragwerke in: Stahlbau, 51. Jg., H. 11, S. 342-347 u. H. 12, S. 373-378.

[9]       Kurrer, K.-E. (2012) Klaus Knothe 75 Jahre in: Stahlbau, 81. Jg., H. 2, S. 163-164.

[10]     Knothe, K.; Wessels, H. (2017) Finite Elemente. Eine Einführung für Ingenieure. 5. Aufl. Berlin/Heidelberg/New York: Springer-Verlag.

[11]     Ekardt, H.-P. (1998) Die Stauseebrücke Zeulenroda. Ein Schadensfall und seine Lehren für die Idee der Ingenieurverantwortung in: Stahlbau, 67. Jg., H. 9, S. 725-749.

[12]     Knothe, K. (2003) August Wöhler (1819-1914). Dauerfestigkeit und Langzeitverhalten, gestern und heute in: ZEVrail Glasers Annalen, 127. Jg., H. 8, S. 384-386.

[13]       Knothe, K; Tausendfreund, D. (2000) Emil Oskar Winkler (1835-1888). Begründer der Statik der Baukonstruktionen an der TH Berlin. Leben und Werk in: 1799-1999. Von der Bauakademie zur Technischen Universität Berlin. Geschichte und Zukunft, hrsgn. i. A. des Präsidenten der TU Berlin von Karl Schwarz, S. 164-178. Berlin: Ernst & Sohn.

[14]     Knothe, K. (2003) Emil Winkler und die Oberbauforschung in: ZEVrail Glasers Annalen, 127. Jg., H. 2, S. 97-100.

[15]     Knothe, K. (2004) Fiedlerbriefe und Bibliographie Emil Winklers. ALGORISMUS. Studien zur Geschichte der Mathematik und der Naturwissenschaften, Heft 48. München: Institut für Geschichte der Naturwissenschaften. Augsburg: Dr. Erwin Rauner Verlag.

[16]     Knothe, I.; Knothe, K.; Zimmermann, R. (2015) Falkenberg in der Dübener Heide, 2. Aufl. Berlin: Selbstverlag.

[17]     Knothe, K. (2003) Schwedler, Zimmermann und Timoshenko: Die Verbreitung und Erweiterung der Winklerschen Theorie in: ZEVrail Glasers Annalen, 127. Jg., H. 3/4, S. 188-191.

[18]     Knothe, K. (2003) 150 Jahre Geschichte bahntechnischer Forschung. Von J. A. Schubert bis C. Th. Müller in: ZEVrail Glasers Annalen, 127. Jg., H. 9, S. 448-451.

[19]     Knothe, K. (2008) History of wheel/rail contact mechanics: from Redtenbacher to Kalker in: Vehicle system dynamics, Vol. 46 (1-2), pp. 9-26.

[20]     Knothe,           K. (Hrsg.) (1999) Das Extremum der Formänderungsarbeit. Habilitationsschrift. Technische Hochschule Hannover 1916. Georg Prange. ALGORISMUS. Studien zur Geschichte der Mathematik und der Naturwissenschaften, Heft 31. München: Institut für Geschichte der Naturwissenschaften.

[21]     Knothe, K. (2005) Baustatik und Flugzeugbau. Etappen im Leben von Alfred Teichmann (1902-1971) in: Stahlbau, 74. Jg., H. 5, S. 373-378.

[22]     Knothe, K. (2015) Kraftgrößenverfahren und Deformationsmethode im Licht der Habilitationsschrift von Georg Prange (1885-1941) in: Stahlbau, 84. Jg., H. 5, S. 341-346.

[23]     Knothe, K. (2015) Karl Marguerre – Die Schultern, auf denen wir stehen in: Stahlbau, 84. Jg., H. 7, S. 501-503.

[24]     Knothe, K. (2004) Berufsverbot im neunzehnten Jahrhundert: zum Schicksal von Johann Albert Arndt (1811 bis 1882), Mathematik- und Physiklehrer am Torgauer Gymnasium. Torgau: Torgauer Geschichtsverein.

[25]     Knothe, K. (Hrsg.) (2013) Nachrufschrift für den Selbstmörder Christoph Rhelin aus dem Jahr 1596. Kommentierte Edition der Schrift v. Johannes Perca. Passau: Ralf Schuster Verlag.

[26]     Knothe, K. (Hrsg.) (2016) Bußpredigt nach einer Hungersnot in Böhmen 1617. Kommentierte Edition der Schrift v. Johann Ludwig Betulius. Passau: Ralf Schuster Verlag.

[27]     Knothe, K. (2019) Ein Beitrag zur Geschichte der Opel in Hochfranken, 4. Aufl. Berlin: Selbstverlag.

[28]     Knothe, K. (2007) Die sächsisch-thüringische Landadeligenfamilie Spiegel: Stammtafel Fischers mit Ergänzungen und Kommentaren, 2. Aufl. Kleve: Arbeitsgemeinschaft für mitteldeutsche Familienforschung.

Leserkommentare

  1. Karl-Eugen Kurrer | 14. Juni 2021

    Prof. Hanns-Peter Ekardt wies mich auf eine Ungereimtheit hin:

    “Eine kleine (sicher unwesentliche) Korrektur zur Genese der Idee der Zeulenroda-Veröffentlichung: Rother saß im Auditorium bei der Verleihung des Ingenieurbaupreises, bei der ich einen Vortrag über Ingenieurverantwortung halten durfte. Rother sprach daraufhin seinen Freund Klaus auf den Ekardt an und so kam die Sache ins Rollen, wobei gewiß Sie dann auch bald eine Rolle im Blick auf Publikationsmöglichkeiten spielten. Wirklich relevant wurde diese Anregung ja erst durch den viel zu frühen Tod Rothers.
    Liebe Grüße Peter Ekardt.”

  2. Werner Lorenz | 14. Juni 2021

    Lieber Karl-Eugen,

    Dank für den mitfühlenden, aber vor allem erhellenden Nekrolog! Ich kenne Herrn Knothe eigentlich nur aus der zweisemestrigen FE-Grundvorlesung, die ich Ende der 1970er Jahre etwa zur selben Zeit wie Du besucht haben muss. Er war für mich damals ein sehr guter Lehrer (… gerade im Unterschied zu manch anderen Pilnys etc.) und eine überzeugende Persönlichkeit, ich war sehr angetan von ihm. Doch weder damals noch später ist mir sein unglaublich breites gesellschaftliches Engagement und die Weite seines Denkens bewusst geworden. Mögen wir ihn als ermutigendes Vorbild für unser weiteres Wirken auf unseren Feldern in wacher Erinnerung behalten!

    Herzlich – Werner.

Schreibe einen Kommentar…

Datum 14. Juni 2021
Autor Karl-Eugen Kurrer, Berlin
Teilen facebook | twitter | Google+