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Ausbildungsqualität sichern: Verbände nehmen Stellung zum Musteringenieurgesetz

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Logo der Bundesingenieurkammer (BINGK)

Für die Anforderungen zum Führen der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ hat ein Arbeitskreis der Wirtschaftsministerkonferenz einen ersten Entwurf vorgelegt, der auf die Kritik der Ingenieurverbände stößt. Die Bundesingenieurkammer, der Verband Beratender Ingenieure und der BDB Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure haben dazu Stellung genommen. Die Ingenieurorganisationen wenden sich entschieden gegen eine Absenkung des Ausbildungsniveaus für die Berufsbezeichnung Ingenieur. Eine Übernahme der im Entwurf beschriebenen Anforderungen in das Musteringenieurgesetz führe zu einer Absenkung Deutschland unter das Qualitätsniveau ab, das in anderen europäischen Ländern wie Bulgarien, Tschechien, Italien, Liechtenstein, Portugal, Slowenien und Spanien für Ingenieure gefordert werde. Die drei unterzeichnenden Organisationen fordern unter anderem eine deutliche Anhebung des Anteils der geforderten MINT-Fächer in den qualifizierenden Studiengängen.

Das gemeinsame Plädoyer von BIngK, VBI und BDB für eine hochwertige Ingenieurausbildung sowie die vollständige Pressemitteilung der Bundesingenieurkammer zum Thema hier

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