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Ausbildungsstart bei UHL für sieben Neue

Sieben junge Mitarbeiter*innen begannen ihre Ausbildung bei der UHL GmbH + Co. Stahl- und Metallbau KG, darunter ein Werkstudent der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Mosbach.

Die Auftragslage im Bausektor ist nach wie vor sehr gut. Über mangelnde Arbeit kann sich die fast 100-köpfige Belegschaft des mainfränkischen Traditionsunternehmens wahrlich nicht beklagen. Unter anderem wurde die im Gewerbegebiet Würzburg-Ost ansässige Firma mit der Fertigung wichtiger Teile des Hotelneubaus am Paradeplatz hinter dem Würzburger Dom beauftragt.

Die Firmenleitung und ihre neuen Azubis, vordere Reihe: Frank Schneider (Geschäftsführung), Markus Spehnkuch (neuer Mitarbeiter), Kirill Bulich, Marko Graf (Geschäftsführung), Mittlere Reihe von links: Matthias Hungbauer, Lucas Donslund, Luisa Fiore, Thomas Schneider (Geschäftsführung), hintere Reihe von links Ingo Hillebrand (Betriebsleitung), Sam Holden. Auf dem Bild fehlt Philipp Ludwig.

Die Firmenleitung und ihre neuen Azubis, vordere Reihe: Frank Schneider (Geschäftsführung), Markus Spehnkuch (neuer Mitarbeiter), Kirill Bulich, Marko Graf (Geschäftsführung), Mittlere Reihe von links: Matthias Hungbauer, Lucas Donslund, Luisa Fiore, Thomas Schneider (Geschäftsführung), hintere Reihe von links Ingo Hillebrand (Betriebsleitung), Sam Holden. Auf dem Bild fehlt Philipp Ludwig. (Foto: UHL GmbH)

Eine besondere Herausforderung der Branche besteht nach wie vor in der Rekrutierung und Ausbildung zukünftiger Fachleute. Auch bei UHL setzt man seit einigen Jahren einen größeren Fokus darauf. Umso mehr freut sich die Geschäftsleitung um Thomas Schneider über sieben Neuzugänge, die seit gut einem Monat ihre Ausbildung in verschiedenen Abteilungen des Betriebs begonnen haben.

Luisa Fiore und Lucas Donslund erlernen den Beruf Technische Systemplaner*in, Fachrichtung Stahl- und Metallbautechnik, Kirill Bulich und Sam Holden wollen Metallbauer, Fachrichtung Konstruktionstechnik werden, Matthias Hungbauer Glaser, Fachrichtung Fenster- und Glasfassadenbau und Philipp Ludwig Fachpraktiker für Metallbau.

Premiere für Uhl: Ein Werkstudent für Bauingenieurwesen im dualen Studiengang

Thomas Schneider (links) mit Noel Scheiner. In wenigen Jahren ein Bauingenieur: Noel Scheiner startete kürzlich sein Studium an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mosbach.

Thomas Schneider (links) mit Noel Scheiner. In wenigen Jahren ein Bauingenieur: Noel Scheiner startete kürzlich sein Studium an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mosbach. (Foto: Uhl GmbH)

Infolge der sechs Neuzugänge verdoppelt sich die Anzahl der UHL-Azubis. Zwei starten gerade in das zweite, drei in das dritte und einer in das vierte Lehrjahr. Thomas Schneider hofft, dass die jungen Leute der Firma auch nach dem Abschluss die Treue halten, denn der Fachkräftemangel wird nicht plötzlich verschwinden, im Gegenteil. Selbst auszubilden ist seiner Meinung nach deshalb die beste Strategie zur langfristigen Sicherung des Unternehmens. Er betont, dass die Auszubildenden letztlich die Zukunft der Firma Uhl sind.

Dazu gesellt sich seit 1. Oktober der erste Werkstudent des Familienunternehmens. Der 18-jährige Noel Scheiner aus Urspringen beginnt an der DHBW in Mosbach ein Studium im Bauingenieurwesen mit der Fachrichtung Fassadentechnik, eine für die anspruchsvollen Aufgaben bei UHL perfekte Spezialisierung.

Etwa die Hälfte des auf drei Jahre angelegten Studiums wird Noel Scheiner im Betrieb verbringen. Hier lernt er das ganze Metallbau-ABC kennen. Zunächst beginnt er in der Fertigung, anschließend geht er mit auf Montage und durchläuft danach Zug um Zug die anderen Abteilungen des Unternehmens wie Einkauf, Konstruktion, Kalkulation und Projektleitung. Dieser praktische Teil des Studiums wird im vierteljährlichen Rhythmus durch die Theoriemodule in Mosbach unterbrochen.

“Ich hatte mich schon immer für Architektur interessiert und gerade die Fassade prägt das ganze Erscheinungsbild von Gebäuden. Deshalb habe ich mich dann für die Branche und diesen Studiengang entschieden”, erklärt Noel Scheiner. Das duale Studium besäße vor allem den Vorteil, “dass man hier auch Praxiserfahrung sammeln kann und nicht nur die Theorie lernt. Gerade die ersten Wochen in der Fertigung sind super, um in das Thema Fassadenbau reinzukommen und die Basics kennenzulernen.” Die Empfehlung für die Firma UHL, die in der Region einen sehr guten Ruf genießt, kam von seinem Vater, der ebenfalls in der Branche tätig ist.

Für Thomas Schneider ist es “eine spannende Geschichte, von der wir uns sehr viel erhoffen. Dieser Studiengang ist mit das Beste, das man in unserer Branche ausbildungstechnisch machen kann. Nach erfolgreichem Abschluss stehen Noel in unserem Betrieb dann alle Türen offen. Wir hatten bereits beim ersten Vorstellungsgespräch einen positiven Eindruck gewonnen und waren gleich guter Dinge, dass es sehr gut passen wird.”

Auch die Zusammenarbeit mit der Hochschule gestaltet sich problemlos, sodass der Geschäftsführer bereits jetzt davon ausgeht, auch in Zukunft auf diese Ausbildungsform zurückzugreifen.

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Datum 18. Oktober 2021
Autor UHL
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