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Vermischtes

Der Traum-Waschraum

Die Katrin-Spender bestehen aus reinem ABS-Plastik (Acrylnitril-Butadien-Styren) und können zusammen mit normalem Plastikabfall, aber auch als Energieabfall wiederverwertet werden. Darüber hinaus sind sie Vandalismus sicher.

Die Katrin-Spender bestehen aus reinem ABS-Plastik (Acrylnitril-Butadien-Styren) und können zusammen mit normalem Plastikabfall, aber auch als Energieabfall wiederverwertet werden. Darüber hinaus sind sie Vandalismus sicher. (Metsä Tissue GmbH)

Obwohl sich die Ausstattungsstandards in öffentlich genutzten Waschräumen kontinuierlich verbessern, ist man aber immer noch sehr weit davon entfernt, durchgängig einen „Traum-Waschraum“ anzutreffen. Wenn man sich bewusst macht, dass der Waschraum zu den am häufigsten genutzten Bereichen in Gebäuden gehört, sollten diese „Stiefkinder” aus ihrem „Dornröschenschlaf“ schnellstens erweckt werden. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, wenn man bedenkt, dass saubere, ordentliche und gepflegte Sanitärräume Sorgfalt und Rücksichtnahme dokumentieren. In einer europaweit durchgeführten Studie (Quelle: Die Waschraumstudie 2015) wurde festgestellt, dass die Hauptsorge der Befragten in Bezug auf öffentliche Sanitärräume nicht die persönliche Sicherheit war, sondern das Risiko von ansteckenden Krankheiten. Deshalb vermeiden es die meisten Menschen Gegenstände zu berühren, wie beispielsweise Armaturen, Wasserhähne oder Türgriffe. Oftmals ein Hauptgrund dafür, dass nur zwei von drei Toilettengängen mit einer Handwäsche enden. Obwohl die Menschen Bakterien vermeiden möchten, nutzen sie die Sanitärräume nicht nur zwingend für den offensichtlichen Zweck. Bis zu einem Viertel der Befragten nutzten sie zum Umziehen, 22 Prozent verbrachten Zeit mit Gesprächen in den Räumen, 19 Prozent nutzten sie um Make-Up aufzutragen und acht Prozent nutzten Sanitäreinrichtungen, um kurze Ruhepausen einzulegen. Insbesondere Architekten, Bauplaner und Investoren stehen bei ihren Baukonzepten über alle Verwendungszwecke der Immobilien hinweg in der Verantwortung, die Sanitärräume, unter Berücksichtigung der Nutzungsverhalten, als besonders wichtige Lokationen innerhalb eines Gebäudes anzuerkennen. Wichtig dabei zu wissen ist, dass eine gute Planung bei neuen Bauprojekten, aber auch bei notwendigen Umbaumaßnahmen, nicht nur die späteren Reinigungs- und Verbrauchskosten entscheidend reduzieren, sondern auch die steigenden Infektionsrisiken, die in Sanitärräumen extrem hoch sind, signifikant vermeidet.

Die Katrin Inclusive Spenderserie gewährleistet jedem Benutzer eine leichte und intuitive Bedienbarkeit.

Die Katrin Inclusive Spenderserie gewährleistet jedem Benutzer eine leichte und intuitive Bedienbarkeit. (Metsä Tissue GmbH)

Ohne Einschränkungen sollte der Grundsatz gelten, dass jeder Benutzer einen Anspruch auf einen sauberen gepflegten Sanitärraum hat. Denn nach der vorgefundenen Situation richtet sich nicht nur das Hygieneverhalten der Benutzer, sondern nimmt auch Einfluss darauf, ob Gäste einen gastronomischen Betrieb erneut besuchen möchten, Mitarbeiter und Kunden zufriedener im Büro sind, oder Schüler die Toilettenanlagen benutzen möchten, anstatt zu warten, bis sie nach Hause kommen. Gute Planung in Verbindung mit funktionalen Lösungen sind eine gute Investition für alle Betreiber. Vorzeigbare Sanitärräume vermitteln Vertrauen, indem Kunden spüren, dass man sich um sie kümmert, kommen gerne wieder und sind somit gut für das Geschäft. Mitarbeiter und Gäste wird ein Wohlempfinden vermittelt und sie fühlen sich respektiert und umsorgt. Dabei ist neben der Optik und der Funktionalität selbstverständlich auch die Empathie eine nicht zu vernachlässigende Größe. Darüber hinaus ist die Erwartungshaltung der Benutzer an und für sich eindeutig und durch zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen belegt:

  • 95 % schätzen eine saubere Toilette am meisten.
  • Für 44 % der Befragten ist es wichtig, dass das Toilettenpapier frisch, weich, weiß und unberührt ist.
  • 85 % sind der Meinung, dass ein frischer Waschraum am Arbeitsplatz ein Zeichen für Sorgfalt und Rücksichtnahme auf die Mitarbeiter ist.
  • 83 % sagen aus, dass ein guter gepflegter Bürowaschraum sie zufriedener bei der Arbeit macht.
  • 71 % halten es für wichtig, dass der Bürowaschraum angenehmer als andere öffentliche Waschräume ist.
  • Weiches Papier, wohlriechende Seife und Spender, die jeweils ein Blatt abgeben, erleichtern gute Handhygiene.

Bestmögliche Voraussetzungen schaffen

Grafik European Tissue Symposium

Grafik European Tissue Symposium (Metsä Tissue GmbH)

Der These folgend, dass das hygienische Verhalten von Mitarbeitern, Gästen und Besuchern nur so gut sein kann, wie die entsprechenden Räumlichkeiten, ihre Einrichtung und die zur Verfügung gestellten Mittel, gilt es bei der Sanitärraumausstattung weit mehr zu bedenken und zu berücksichtigen, als die gängigen Bauvorschriften. Große Bedeutung kommt hier nicht zuletzt den eingesetzten Armaturen, Seifen und Papieren, wie vor allen Dingen auch ihren Spendern, den Hygiene- und Abfallbehältern zu. Besondere Duftkomponenten runden dann abschließend das Gesamtbild positiv ab. Sie müssen mit Bedacht ausgewählt werden. Auf diese Weise die bestmöglichen Voraussetzungen für hygienisches Verhalten zu schaffen, liegt ganz klar in der Verantwortung der Architekten, Bauplaner, Investoren und Betreiber. Zeitgemäße Spender sollten nicht nur stabil, in der Größe auf die Frequentierung des Sanitärräums zugeschnitten, leicht nachzufüllen, problemlos auf ihren Füllstand hin zu überprüfen sein, sondern auch leicht zu reinigen und sehr einfach zu warten sein. Bei der Auswahl des Papiers gilt:  Eine Vielzahl Blätter billigen Handtuchpapiers sind unter dem Strich immer teurer als ein Blatt hochwertiges Papier. Wer bereit ist für eine bessere Papierqualität ein bisschen tiefer in der Tasche zu greifen, spart letztendlich durch den weitaus geringeren Verbrauch der besseren Tücher – vom geringeren Abfall und der daraus besser resultierenden Optik im Sanitärraum einmal abgesehen. Entscheidend aber ist, dass saugstarke und weiche Papiere auf Grund ihrer positiven haptischen Eigenschaften bereitwilliger genutzt werden. Sie trocknen die Hände schneller, gründlicher und vor allem hautschonender. Moderne Sanitärraumspender müssen heutzutage alle Anforderungen an Design und Funktionalität erfüllen. Der nordeuropäische Spezialist für Sanitärraumausstattung Metsä Tissue hat unter seiner Away-From-Home Marke Katrin mit Hilfe von Branchenexperten, Designern und Nutzern die Katrin Inclusive Spenderserie konzipiert. Dieses moderne Spendersystem gewährleistet, dass sie von jedem Benutzer leicht erreichbar und zu bedienen ist, aber auch individuell den Anforderungen von Kindern, Senioren oder Menschen mit körperlichen Einschränkungen, wie zum Beispiel Rollstuhlfahrern oder Sehbehinderten (Brailleschrift) gerecht wird. Denise Horn, Marketing Manager Katrin West Europa, kennzeichnet: „Der Schwerpunkt bei unserem Spenderkonzept lag darauf, durch ein „inklusives“ Design verschiedenste Nutzergruppen mit einzubeziehen, um somit eine Erweiterung des Benutzerkreises zu gewährleisten.“ Durch die Verwendung von kontrastierenden Farben sind die Spender besonders auffällig sichtbar und animieren somit, diese auf einfache und intuitive Art zu benutzen. Bei den Spendern, die objektspezifisch über zusätzliche Betätigungsbereiche verfügen können, ist zusätzlich Brailleschrift (Blindenschrift) angebracht. Alle Sicherheits-, Langlebigkeits- und Anwendertests hat die Serie mit Bravour bestanden und hat dafür ein Zertifikat von Bureau Veritas, einer der weltweit führenden und anerkannten Inspektions-, Klassifikations- und Zertifizierungsgesellschaften, erhalten.

Die Spenderserie besteht aus Handtuchspendern (Systemhandtuchrollenspender, Falthandtuchspender M, Falthandtuchspender Mini, Centerfeed M und S), Toilettenpapierspendern (System Toilettenpapierspender, Gigant Toilettenpapierspender L und S) und Seifenspendern (1000ml und 500ml), erhältlich jeweils in den Farben weiß oder schwarz. Zudem sind ebenfalls weitere Spender und Behälter zur Vervollständigung des Sortiments wie zum Beispiel der Katrin Abfallbehälter 50 Liter passend in den Farben weiß und schwarz verfügbar.

Die neue kühle und erfrischende Katrin Duftwelt „Arctic Breeze“.

Die neue kühle und erfrischende Katrin Duftwelt „Arctic Breeze“. (Metsä Tissue GmbH)

 

Gelebte Nachhaltigkeit

Die Metsä Group ist ein Forstindustriekonzern, dessen Produkte aus nachwachsenden und nachhaltig angepflanzten skandinavischen Hölzern hergestellt werden. 11.000 Mitarbeiter erarbeiten innerhalb der fünf Unternehmensbereiche Tissue und Kochpapiere, Konsumgüterverpackungen aus Karton, Zellstoff, Holzprodukte und Holzbeschaffung in 30 Ländern einen Gesamtumsatz von circa 4,9 Milliarden Euro per Anno.

Katrin

Der Geschäftsbereich Away-from-Home mit der Marke Katrin ist zuständig für die professionelle Komplettlösung für öffentlich zugängliche Waschräume, Arbeitsplatz- und Gästekomfort-Bereiche in der Industrie, in Hotels, Schulen, Restaurants, für Einrichtungen des Gesundheitswesens und öffentliche Liegenschaften.

Das Produktportfolio umfasst:

  • Katrin-Toilettenpapier: Toilettenpapierfasern unterstützen Abwasseraufbereitungsprozesse und lösen sich schnell und natürlich im Abwasser auf.
  • Katrin-Papiertücher: Sind mit dem europäischen Umweltzeichen „EU Ecolabel“ und dem nordischen Umweltzeichen „Nordic Ecolabel“ zertifiziert.
  • Katrin-Spender: Bestehen aus reinem ABS-Plastik (Acrylnitril-Butadien-Styren) und können zusammen mit normalem Plastikabfall, aber auch als Energieabfall wiederverwertet werden. Darüber hinaus sind die Vandalismus sicher.
  • Alle Katrin-Verpackungen sind umweltfreundlich und vollständig wiederverwertbar.

Less is more

Allen Katrin-Produkten gemeinsam ist, dass sie nach der Firmenphilosophie “Less is more” konzipiert, produziert und vertrieben werden. Somit werden höchste Qualitätsstandards erreicht und im Gegensatz zu Billigangeboten mit größtem Verbrauchsvolumina den Abnehmern Produkte mit nachhaltiger Ausrichtung angeboten:

  • Ökonomisch, weil dem Spender nur ein Blatt entnommen werden kann, das zur Handtrocknung ausreicht. Minimaler Verbrauch bedeutet maximale Kosteneinsparung.
  • Ökologisch, weil dadurch weniger Rohstoffe und Energie benötigt werden und somit weniger Abfall entsteht. Jedes Katrin-Produkt kann am Ende seines Lebenszyklus recycelt oder als Brennstoff verwendet werden.
  • Sozial verantwortlich, weil alle Katrin-Produkte hypoallergen getestet und hautschonend sind, sowie Infektionsrisiken minimieren.

Energie

Verbesserte Technologien zur Wärmerückgewinnung und die Optimierung der Beleuchtung gehören ebenso zum Energie-Management, wie die verstärkte Nutzung von Wasserkraft und anderer regenerativer Quellen zur Energiegewinnung. So sind alle Metsä Tissue Sägemühlen nach ISO 5001 zertifiziert. Durch die gezielte Kooperation mit Ökostromanbietern reduziert das Unternehmen seinen Verbrauch fossiler Brennstoffe.

Wasser

Abwässer der Produktion werden durch die Reduktion der im Herstellungsprozess verwendeten Wassermenge und durch Verbesserung von biologischen Abwasseraufbereitungsprozessen minimiert. Anstatt der Entsorgung des Deinkingschlamms in Mülldeponien, wird aktiv eine alternative Nutzung von Produktionsabfällen angestrebt.

Logistik

In der Logistik hat sich das Unternehmen das Ziel gesetzt, die Transportemissionen und –kosten zu minimieren. Die Sägemühlen befinden sich in der Nähe von Rohstoffen, Verbrauchern und Partnern, weshalb der Bedarf an Transportmitteln drastisch reduziert wird. Für Transportstrecken werden Schienen- und Wasserwege bevorzugt und alle Transportunternehmen sind ISO-zertifiziert oder befinden sich im fortgeschrittenen Zertifizierungsprozess.

Bei dem 2. WWF Environmental Paper Company Index wurde Metsä Tissue mit Bestnoten der Kategorie öffentliche Berichterstattung zur „Corporate Responsibility“ (unternehmerische Verantwortung) und Umweltmanagementsysteme ausgezeichnet.

Die richtige Wahl von Papier, Spendern und Sanitärraumzubehör ist für Umwelt und Wirtschaftlichkeit sowie für die Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit wichtiger, als den meisten Entscheidern bewusst ist. Nur ein Unternehmensgeflecht, das über den gesamten Lebenszyklus des Naturprodukts Holz – also vom Samen bis zur Wiederverwertung – ökologische, ökonomische und soziale Verantwortung trägt, garantiert und demonstriert echte Nachhaltigkeit.

Alle Katrin Hygienepapiere erfüllen die strengen Anforderungen des europäischen Umweltzeichens “EU Ecolabel” und/oder des nordischen Umweltzeichens “Nord Ecolabel”. Wesentliche Kriterien hierbei sind unter anderem, dass die bei der Herstellung entstehenden Emissionen in Luft und Wasser definierte Werte nicht überschreiten dürfen. Darüber hinaus ist der Energieverbrauch limitiert, es muss eine Mindestgehalt an Fasern aus nachhaltiger Forstwirtschaft enthalten sein und auch die Chemikalienverwendung ist streng reglementiert.

Bedeutung und Definition von:

  • Die Auszeichnung “EU Ecolabel” der Europäischen Union für Produkte, die hohe Umweltstandards erfüllen. Tissue Produkte mit dieser Auszeichnung bestehen aus Recyclingfasern oder Frischfasern aus zu 100 Prozent nachhaltig bewirtschafteten Wäldern.
  • FSC und PEFC sind zwei verschiedene Organisationen für Wald / Holzzertifizierung. FSC = Forest Stewardship Council
    PEFC = Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes.
    Das Ziel von beiden Organisationen ist der Stopp von Raubbau und Förderung nachhaltiger Forstwirtschaft.
  • “Nordic Swan Ecolabel” ist das offizielle Umweltzeichen der skandinavischen Länder. Es hat eine Lebenszyklusperspektive und stellt hohe Umweltanforderungen, die ständig überprüft werden.
  • Der Blaue Engel garantiert, dass die Produkte und Dienstleistungen hohe Ansprüche an Umwelt-, Gesundheits- und Gebrauchseigenschaften erfüllen. Bei Hygienepapier ist er ausschließlich bei Recycling Produkten zugelassen, als Nachweis für den grundsätzlichen Einsatz an Recycling Materialien.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.katrin.com.

Deutschland
Metsä Tissue GmbH
Adolf-Halstrick-Straße
D-53881 Euskirchen

Tel.: +49 (0) 22 51 / 812-0
Fax: +49 (0) 22 51 / 812-233
E-Mail: katrin.de@metsagroup.com

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Datum 1. Mai 2019
Autor Denise Horn
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