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Bauen digital, Interview

„Die Bauteilklassifikation ist Dreh- und Angelpunkt für die Umsetzung der BIM-Methode“

Andreas Kohlhaas, GSP Network GmbH

Andreas Kohlhaas, GSP Network GmbH (GSP Network GmbH)

TEIL II des Gesprächs mit Andreas Kohlhaas, GSP Network GmbH über virtuelles Lernen und Präsenzlernen in viralen Zeiten, über Krisen-Zeiten als Standardisierungs-Zeiten und die Überführung der VDI 3805 in die ISO 16757 sowie über die Bedeutung der Bauteilklassifikation … – Das Gespräch fand online statt.

 

 

 

 

 

Bergen Web-Konferenzen, E-Learning etc. nicht auch gewisse Schwierigkeiten, die im wirklichen Leben so nicht drohen?

Bei Web-Konferenzen kann ja nur immer einer sprechen, die anderen schweigen. Fragen werden, wenn die Konferenz oder das E-Learning professionell durchgeführt wird, von einem Moderator notiert und dann zyklisch vom Sprecher beantwortet. Präsenzveranstaltungen leben ja aber von den kurz eingeworfenen Kommentaren, dem Stirnrunzeln in der zweiten oder einer Gesprächsrunde in der letzten Reihe, die die Aufmerksamkeit des Sprechers erregen und durch die er gerade mit dem Wandeln dieser teils nonverbalen Äußerung manche gedankliche Perle als Diskussion in seinen Vortrag einbinden kann.

Das Hohelied der Interaktion, die in der Virtualität kaum gegeben ist …

… aber sicher! Stille, introvertiertere Personen etwa werden damit noch mehr zu Zuhörern und die Auflockerung der Frontalpräsentation wird dem Geschick des Sprechers übertragen.

Durch den Tagesschau-Effekt, das habituelle Zuhören mit „anschließender Kritikabwehr“, verschließt sich auch dem Sprecher die Chance, seine dargebotenen Inhalte mit neuen Aspekten reflektieren zu können; das Gesagte ist ja bereits konstatiert und kann im Nachgang nur schwer revidiert werden.

In diesem Zusammenhang: Man kann noch so guter Pädagoge, Didaktiker und Stoffvermittler sein, man steht vor gewissen Problemen, wenn es um die Implementierung digitaler Methoden in Unternehmen geht. Woran denken Sie dabei?

Also, der Hype der unternehmensweiten BIM-Einführungen ist langsam vorbei und letztere ist möglicherweise nur wirklich großen Firmen (Software- und Baustoffhersteller mal ausgenommen) mit ungewissem Erfolg vorbehalten. Was bleibt, ist die Konzentration auf Pilot- und Erstprojekte, an deren Erfolg sich dann die spätere unternehmensweite Etablierung der BIM-Methode orientiert. BIM-Kick-Offs auf Seiten der Bauherren und Planer schaffen hier die notwendigen Grundlagen zur Umsetzung und Definition der Projektziele.

Ist die virtuelle Ausrichtung der Kick-Offs als Web-Konferenz nicht sehr schwierig?

Ja, hier bedarf es unbedingt des Dialogs, hier sind Zielvorstellungen mit planungsfremden Abteilungen zu diskutieren, diese einzubeziehen und es ist ihnen das BIM-Verständnis zu vermitteln, wenn es das überhaupt gibt. Das sind die Momente, in denen ich immer auf ein Flip-Chart oder eine Wandtafel zurückgreife, um die mir beschriebenen Zusammenhänge und Einzelaspekte aufzeichnen und strukturieren zu können. Jeder Einwurf, jede Äußerung, jede Rückfrage ist wichtig. Als Beispiele seien hier nur CAD-Richtlinien und Planer-Verträge genannt, die häufig nichts mit den AIAs zu tun haben und BIM bloß zu einem weiteren Gewerk abstempeln. Auch die BIM-Kick-Offs für die Planer sehe ich nur als Präsenz-Workshop, vor allem, wenn diese in Einzelverträgen und nur für bestimmte Leistungsphasen beauftragt wurden.

 

Bild 1: Konferenz präviral ...

Bild 1: Konferenz präviral ... (pxhere)

 

Die Vorstellungen von BIM dürften ja wohl immer noch sehr weit auseinandergehen …

Hmm … Wer hat noch nicht in Konferenzen sehnsüchtig auf die Kaffeepause gewartet, um unbedingt die zündende Idee oder gerade neu gewonnene Erkenntnisse mit seinem Bekannten aus dem letzten Treffen besprechen zu können? Nach dem fünften Anwenderforum wird es doch eigentlich viel interessanter, mal unverbindlich den Marktbegleiter fragen zu können, wie sie dies oder jenes praktisch umsetzen, ohne gleich eine Geheimhaltungsklausel verletzen zu wollen. Wie viele Ideen und Geschäftsbeziehungen haben sich schon auf diesen Konferenzen entwickelt …

Eben, man kann, aus der täglichen Isolation kommend, endlich mal die Gelegenheit ergreifen, spontan auf jemanden zuzugehen.

Außerdem fällt es mir unglaublich schwer, länger als zwei Stunden einer virtuellen Inhaltsvermittlung zu folgen, deren Inhalte ja nun auch meist recht trockener Natur sind. Gegen einen wissenschaftlichen 3 ½ Stunden dauernden Podcast, der mich bei Autofahrten quer durch die Republik, quasi im Vorbeifahren, unterhält und informiert, habe ich dagegen überhaupt nichts einzuwenden. Aber meine Konzentrationsfähigkeit in einer virtuellen Konferenz konstant einen ganzen Tag lang aufrecht zu erhalten, scheint mir illusorisch zu sein.

Sie sehen also die Konferenzen im alten Stil nach Corona wieder auferstehen?

Die werden wie ehedem alte Hasen und Neulinge zusammenzuführen. Nicht umsonst wurde IFC vor vielen Jahren noch als International Friendship Club bezeichnet, zeigte es doch die Verbundenheit im buildingSMART der meist technisch Interessierten über Grenzen der Länder und Kontinente hinweg.

Sind Krisenzeiten nicht auch goldene Zeiten für das Erz- und Kardinalthema Standardisierung?

Wenn nicht jetzt, wann sollte man das Thema sonst angehen? Was im Infrastrukturbereich bereits von mehreren, zum Teil konkurrierenden Seiten angegangen wurde, die Erfassung von Merkmalen und ihre Klassifikation in Bauteiltypen sowie deren digitale Bereitstellung, fehlt im Hochbausektor in Deutschland fast völlig.

 

Bild 2: Konferenz postviral ...

Bild 2: Konferenz postviral ... (pxhere)

 

Für Sie hängt viel von der Bauteilklassifikation ab, ja?

Ganz sicher. Sie ist Dreh- und Angelpunkt für die Umsetzung der BIM-Methode. Wenn in jedem Hochbau-Projekt Merkmale und Bauteiltypen neu entwickelt werden, müssen auch Regeln zu Qualitätssicherung und Koordination komplett neu geschrieben werden. Eine Bauteilklassifikation muss für viele Anwendungsfälle anwendbar sein, nur dann wird sich ihr „BIM-Nutzen“ erschließen, für die Qualitätssicherung der Modelle, für die Koordination und Kollisionsprüfung, für die 4D-Bauablaufvisualisierung und 5D-Kostenermittlung sowie für das 6D-Facility-Management.

Die Trilogie aus Klassifikation, Modellierungsrichtlinien und regelbasierten Prüfungen ist ein Verbund, der nur abgestimmt funktionieren kann. Warum dieser einfache Zusammenhang, den uns die Skandinavier vorleben, im deutschen Akademisierungswahn untergegangen ist, ist mir einfach nicht ersichtlich.

Eine Bauteilklassifizierung fehlt also in Deutschland noch ganz …

… weil bisher keiner für diese Fleißarbeit Förderungsgelder zur Verfügung stellt. Für die Forschung ist diese Arbeit zu trivial, da sie nichts wissenschaftlich Neues darstellt …

… und keinen Stoff für Bachelor-, Master- oder Doktorarbeiten abgibt …

Eben, und solange die Regierung und die Stakeholder im Hochbau diesen Zusammenhang und dieses Defizit nicht erkennen oder erkennen wollen, wird die Einführung der BIM-Methode nur den großen Firmen und Organisationen mit eigener IT-Abteilung zugänglich und nicht bei KMUs umsetzbar sein. In der Richtlinienarbeitsgruppe VDI BIM 2552 Blatt 9 Klassifikationen haben wir den Rahmen und die Methode dazu über Jahre entwickelt.

Ist denn, die Inhalte festzulegen und das Zusammentragen der Merkmale der Bauteiltypen in einer ehrenamtlichen Arbeitsgruppe machbar?

Dass genau das nicht geht, wussten wir schon vor etwa drei oder vier Jahren, nach der Sichtung aller uns zugänglichen nationalen und internationalen Klassifikationssysteme. Der Aufwand wird einige Mannjahre kosten und ich hoffe, dass sich das BIM-Kompetenzzentrum, jetzt in BIM-Deutschland umbenannt, dem annimmt. Da wird auch die hundertste Literaturstudie nicht helfen, die noch einmal alles bewertet, was bereits seit langem auf dem „Markt“ ist. Nachdem es in Dänemark bereits vor Jahren immer wieder Ansätze gab, handliche Klassifikationssysteme für den Hochbau einzuführen, gibt es jetzt eine neue staatliche Initiative zusammen mit Estland und der Tschechischen Republik: CCIC. Außer dem BBR / BBSR scheint sich jedoch bisher keiner in Deutschland dafür zu interessieren. Ich hoffe mein Eindruck bewahrheitet sich nicht.

 

Bild 3: Standards und Normen sind vollständig Open source

Bild 3: Standards und Normen sind vollständig Open source (GSP Network)

 

Viele dieser Initiativen werden ja von der Industrie initiiert und getragen …

Selbst wenn, Standards und Normen sind vollständig „Open-Source“ und bieten gerade kleinen Unternehmen, seien es Planer, Bauherren oder Baufirmen Sicherheit und Anwendbarkeit. Der Erfolg der Industrialisierung in Deutschland ist sicher zu einem großen Teil auf RAL, DIN und den VDI zurückzuführen.

Aber ich möchte noch einmal betonen, um BIM einzuführen, benötigt man die Trilogie aus: einer Modellierungsrichtlinie (VDI 2552 Blatt 4 Anforderungen an den Datenaustausch), einem Bauteilklassifikationssystem (VDI 2552 Blatt 9 Klassifikationen, leider nur Framework und DIN EN ISO 16739 IFC, die bereits eine große Klassifikation mitliefert, aber noch nicht ausreicht und keine deutschen Merkmale beinhaltet) und den Regeln für QS und Koordination (in Ansätzen erklärt in Blatt 4 und in VDI 2552 Blatt 5 Datenmanagement).

Und im Tiefbau ist das alles einfacher?

Ja, da die Anzahl der Bauteiltypen für Straßen, Brücken, Schienen und andere Verkehrswege vergleichsweise überschaubar ist und sich die Koordination auf die geometrischen Schnittstellen der Gewerke reduziert. Brücke und Straße dürfen sich nicht durchdringen, eine Schlitz- und Durchbruchsplanung könnte es vielleicht in Tunneln geben. Die Herausforderungen in der Infrastruktur liegen wo anders.

BIM als Allheilmittel ist ein alter Hut für ahnungslose Politiker. Doch ließ sich in den Niederlanden beobachten, wie aus dem Platzen der Immobilienblase die Unternehmen als Gewinner hervorgingen, die frühzeitig und konsequent auf Digitalisierung gesetzt haben. Lässt sich daraus hierzulande jetzt etwas lernen?

In den Niederlanden nach der Immobilienblase 2013 und auch in Irland nach der großen Finanzkrise 2007, haben nicht nur die Großindustrie, sondern gerade auch Planer die Zeit genutzt, sich neu zu strukturieren, sich zu spezialisieren und integrale Planungsmethoden einzuführen. Bei dem Einfluss des Corona-Virus auf die Bauindustrie Prophet zu spielen, ist augenblicklich kaum möglich, da wir die wirtschaftlichen Folgen noch gar nicht ermessen können.

Schaut man sich aber den BIM-Leitfaden für Deutschland von 2013 noch einmal an, stolpert man unweigerlich über die Abbildung der damals schon bestehenden Leitfäden und Richtlinien auf Seite 10. Wenn man jetzt einmal genauer betrachtet, was zusammen mit entsprechenden behördlichen Ansätzen in den jeweiligen Ländern entstanden ist, hat man eine Metrik zur Hand, wie auch Deutschland oder auch einzelne Betriebe, die Krise zu ihrem Vorteil nutzen können. Was machen derzeit die Aktienpropheten? Sie untersuchen die letzten Krisen und Ihren Verlauf.

 

Bild 4: Konferenzteilnehmer

Bild 4: Konferenzteilnehmer (pxhere)

 

Bisher wurde ja häufig die gute Konjunktur als ein Hinderungsgrund zur Einführung der BIM-Methode im Hochbau angeführt.

Ja, und sollte diese einbrechen, hätte man endlich Zeit, die eigene Digitalisierung mit Maß und Verstand zu optimieren, was sich gewiss nicht allein auf den Kauf besserer PCs beschränken sollte. Aber soweit muss man gar nicht über den Tellerrand blicken. Die durch den Stufenplan ausgelöste Welle im Infrastrukturbereich hat nicht nur die Bereitschaft gestärkt, BIM auch auf Seiten der Bauherren einzuführen, sondern auch 120 bis 150 Freiwillige in der bS-Anwendergruppe Verkehrswege zusammengeführt, die Klassifikationen und Merkmale zusammentragen …

… und das in einem Bereich, in dem IFC derzeit noch nicht viel zu bieten hat.

Ein „Samenkorn“ im Hochbau wie der Stufenplan in der Infrastruktur wie 2015 würde sicher alle dazu bewegen, sich wirklich in der einen oder anderen Form mit dieser Spielwiese der Digitalisierung auseinanderzusetzen. Das erste BIM-Projekt ist immer das schwerste, für viele muss offensichtlich der Schubs von außen kommen.

Nochmal grundsätzlich gefragt: BIM und Digitalisierung werden in verschiedenen Teilen der Welt verschieden interpretiert. Wie, glauben Sie, wird sich die Bauwirtschaft hierzulande ändern? Wird es Richtung USA gehen, oder bleiben die deutschen Themen dominant. Werden BIM und Digitalisierung die Industrialisierung der Branche beschleunigen?

Das ist ein ganz schwieriges Thema und sicher auch unabhängig von der aktuellen Corona-Pandemie zusehen. Während in den USA Architekten nur in den Leistungsphasen 1 und 2 mit Vorentwürfen beauftragt werden, sind sie in den deutschsprachigen Ländern von Anfang der LPh 1 bis zur finalen Dokumentation in LPh 9 gerade auch mit der Integration und Koordination verantwortlich tätig. In dieser übergreifenden Konstellation und sozusagen als Einzelkämpfer sind die Architekten mit der Einführung von BIM mit neuen Konzepten der Digitalisierung sicher überfordert. Konsequenter Weise haben sich in den letzten Jahren immer mehr Generalplaner etabliert, die die verschiedenen Gewerke in einem Haus zusammenführen und ihre eigenen BIM-Standards und -Regeln entwickeln und umsetzen können. Ich sehe hier Verbesserungen der Planungsqualität und mehr Transparenz gerade bei Großprojekten. Aber solange es keine Standards für Bauteilmerkmale gibt, wie schon in den letzten Antworten angedeutet, wird die durch KMUs geprägte, kleinteilige Bauwirtschaft keinen großen Schub erleben.

Doch gibt’s ja auch Erfolge …

Ja, und die werden nicht so richtig in der Öffentlichkeit gewürdigt. Z. B. die Überführung der VDI 3805 (Produktdatenaustausch in der TGA) in die ISO 16757, die gerade vollzogen wird. Wenn es hier eine eindeutige Beschreibung der Produkte gibt, haben nicht nur die TGA-Hersteller, -Planer sondern auch Errichter und Facility-Manager einen wirklichen Aktivposten. Schade, dass dieser Weg so lange dauert und er von außen so wenig unterstützt wird. Das wäre eine tolle Sache, TGA-Objekte zu haben, egal von welchem Hersteller, bei denen die physikalischen Merkmale immer an der gleichen Stelle im Datenmodell stehen.

 

Bild 5: afk als letzte Lösung

Bild 5: afk als letzte Lösung (pxhere)

 

Zum Schluss der obligate Ausblick: Welche Lehren ziehen Sie mit Ihrem Unternehmen aus der jetzigen Situation? Alles auf virtuell setzen? Zurück zur Wirklichkeit? Oder: Gibt es wirkliches – und wirksames – E-Learning und wie sieht es aus?

Unsere beiden Hauptaktivitäten sind Open BIM-Trainings und BIM-Beratung. Die Begleitung von Planern und Bauherrn läuft bereits jetzt in hohem Maße virtuell ab, hier wird sich nicht viel ändern. In den letzten Wochen gab es keine Reisen mehr, ohne dass die Effizienz der Arbeit gelitten hätte. BAPs und AIAs können sowieso nur in der Stille geschrieben werden.

Mit Hochdruck arbeiten wir jedoch an der Umstellung unserer Theorie- und Praxis-Trainings, die wir bislang in Hamburg oder bei Kunden vor Ort gehalten haben. Um die bereits gebuchten Präsenz-Kurse nicht ausfallen zu lassen, haben wir diese sofort auf virtuelle Klassenräume mit entsprechenden Dialog-Runden und wenigen Teilnehmern umgestellt. Dabei kommt es besonders auf eine Strukturierung in kleinen Unterrichtseinheiten an, denen dann praktische Übungen folgen, um das Erlernte anzuwenden und zu vertiefen.

Und wenn sich das Geschäftsleben durch die Aufhebung der Kontaktsperre wieder normalisiert?

Bis dahin werden wir unsere Kurse selbstverständlich mit anderen Konzepten umgearbeitet haben. Diese Kurse wenden sich an diejenigen, die sich über eine Lernplattform Themen erarbeiten wollen, zu denen sie sonst keinen Zugang hätten. Die Möglichkeit, über einen längeren Zeitraum, immer wieder Themenbereiche nachschlagen zu können und die Verbindung von BIM in Theorie und Praxis in die Projekte einfließen zu lassen, bietet vielen eine Chance zur weiteren Qualifikation, um in Nach-Corona-Zeiten neue Herausforderungen zu übernehmen.

 

Bild 6: Einen ganzen Tag lang …

Bild 6: Einen ganzen Tag lang … (pxhere)

 

Herr Kohlhaas, haben Sie Dank für dieses Gespräch

 

Alles Weitere dazu findet man unter https://www.GSP-Network.com

 

Die Fragen stellte momentum-Redakteur Burkhard Talebitari

Leserkommentare

  1. Pingback: momentum Magazin-Interview mit Andreas Kohlhaas • GSP Network GmbH

  2. Martin Peukert | 10. Mai 2020

    Gern gelesen und wieder einmal gestaunt, was alles in so einem Interview transportierbar ist!
    Wenn man so tief in den unterschiedlichen Themen, Fachgremien und auf der anderen Seite in praktischen Bauprojekten steckt wie Andreas Kohlhaas, bilden ein paar kurze Fragen die Grundlage für nahezu epochale Betrachtungs- Pakete.
    Es bleiben interessante und offene Fragen nach der Lektüre:
    Thema Corona: Wie haben wir bisher gearbeitet, was bringt es uns jetzt in der schwierigen Coronazeit?
    Welchen Nutzen können wir daraus ziehen?
    Was bringt uns dabei konkret Modellbasiertes arbeiten?
    Werden wir – wie es durchklingt- wirklich zu Normalität wie großen Fachkongressen zurückkehren können / wollen?
    Thema Bauteilklassifizierung: Brauchen wir anstelle hoch akademischer Modelle und Gremien Konstellationen nicht viel eher eine einfache Rezeptur als Basis für Modellbau, und alles in der Tiefe liegende Detailwissen lässt sich individuell daran verknüpfen? Brauchen wir dafür eine höhere Instanz (BIM Deutschland) oder lässt sich das unter Nutzung bereits bestehender Datensätze nicht auch einfacher regeln?
    Haben wir gerade in Deutschland wegen all unserer Regelwut ein besonderes Problem mit Digitalisierung, weil wir theoretisch maßlos übertreiben, anstelle einfach zu machen?
    (Inspiration könnte das Niederländische Modell darstellen…)
    Noch viel mehr könnte man fragen, und / oder auch Denkansätze dazugeben.
    Jedenfalls ist es für mich immer wertvoll, diese Interviewreihe hier zu verfolgen, und die enthaltenen gedankliche Impulse und Sachverhalte zu reflektieren.
    Vielen Dank dem Interviewer und dem Interviewten!

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