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Die Steineisenkuppeln der Flugzeughangars in Karlshorst

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Gerade auch in Berlin sind seit Jahrhunderten vielfältige Zeugnisse hochwertiger Ingenieurbaukunst entstanden. Manche davon, wie der Anhalter Bahnhof oder auch die Deutschlandhalle, gingen durch Kriegs- und Nachkriegszerstörungen verloren. Zahlreiche herausragende Beispiele aber sind erhalten, und in jüngerer Zeit kamen weitere spannende Bauten hinzu. Oft stehen sie in Verbindung mit außerordentlicher Architektur und sind allseits bekannt. Andere hingegen sind eher unscheinbar und neuerlich vom Abriss bedroht. Die Vortragsreihe widmet sich neun dieser Bauten. Jeweils zwei Referenten oder Referentinnen thematisieren zunächst die Geschichte des Bauwerks, um dann auf eher technische Fragen der heutigen Bewertung, Erhaltung und Entwicklung einzugehen.

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(VDI)

In Karlshorst befindet sich eine bis vor kurzem den Blicken der Öffentlichkeit weitgehend entzogene, spektakuläre Gruppe von sechs Flugzeughangars des ehemaligen Militärflughafens Berlin-Friedrichsfelde. Die Bauwerke wurden während des Ersten Weltkriegs nach einem seriellen Entwurf errichtet, bei dem jeweils mittels drei massiver Flachkuppeln sowie lastabtragender Stahlbetonrahmen eine Fläche von 66,60 x 22,70 m stützenfrei überdeckt wird.

Im ersten Teil des Vortrags wird Roland May die bautechnikgeschichtlich bedeutenden Bauten vorstellen und in den Kontext des frühen Flugzeughangarbaus einordnen. Anschließend präsentiert Clara Schulte die Ergebnisse von jüngst durchgeführten Untersuchungen zum baulichen Zustand sowie der Tragfähigkeit der Hangars und gibt einen Ausblick auf die aktuellen Diskussionen zur Zukunft des außergewöhnlichen Ensembles.

Der Vortrag ist teil der Serie Praktiken und Potenziale von Bautechnikgeschichte, durchgeführt vom Verband Beratendere Ingenieure (VBI), dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) Bezirksverein Berlin-Brandenburg, dem Deutschen Technikmuseum und der BTU Cottbus.

Donnerstag, 28. März 2019, 17 Uhr 30

Veranstaltungsort: Deutsches Technikmuseum, Trebbiner Straße 9, 10963 Berlin, Vortragssaal

Verkehrsverbindungen: U-Bahnhof Gleisdreieck, U-Bahnhof Möckernbrücke

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