momentum magazin für Bauingenieure präsentiert von Ernst & Sohn
Fernsehtipps der Woche

Earthships, Chipperfield’s “Common Ground” und architektonische Wunden

Baukunst bei der Architektur-Biennale in Venedig, Architektur als Spiegel der Gesellschaft in Köln und bewohnbare Treibhäuser in New Mexico.. Viel Vergnügen mit unseren Fernsehtipps der Woche!


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Mittwoch 11.06.

16.55 Uhr / arte / X:enius: Bauen für Millionen – Die Zukunft der Stadtplanung

“Weltweit zieht es immer mehr Menschen in die Städte. Doch viele wachsende Städte haben mit Luftverschmutzung, Kriminalität oder Verkehrskollaps zu kämpfen. Wie lassen sich diese Probleme lösen? „X:enius“ macht sich in Brasilien auf die Suche nach der idealen Millionenstadt. Die „X:enius“-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug fliegen dazu in die Hauptstadt von Brasilien – nach Brasilia. Hier sollte Ende der 50er Jahre der Traum von der idealen Stadt Wirklichkeit werden. Brasilia wurde komplett am Reißbrett entworfen und in nur dreieinhalb Jahren erbaut, eine Hauptstadt aus einem Guss, die alle Bedürfnisse ihrer Bewohner erfüllen sollte. Ist der Traum Wirklichkeit geworden?(…)” (Senderinfo)

22.10 Uhr / n-tv / Strip the City – Dubai

“Dubai ist eine Stadt, die das logische Denkvermögen scheinbar herausfordert. In nur wenigen Jahren ist die schillernde Metropole inmitten der unwirtlichen Wüste entstanden. Die Umgebung gilt als einer der trockensten Plätze der Welt und wird immer wieder durch Sandstürme strapaziert. Wie war es möglich, hier eine Stadt auf dem Sand zu erbauen? Die n-tv Dokumentation entdeckt die Geheimnisse Dubais.” (Senderinfo)

23.05 Uhr / n-tv / Strip the City – San Francisco

“San Francisco – Stadt der extremsten Erdbeben. Die Nähe zur San-Andreas-Verwerfung hat die Geschichte der Stadt stark beeinflusst und bestimmt auch ihre Zukunft. Die Gebäude der Metropole in Kalifornien müssen so gebaut sein, dass sie den Naturgewalten standhalten können. Ingenieure und Geologen müssen eng zusammen arbeiten und die Stadt und vor allem ihren Untergrund bestens kennen. Die Dokumentation lüftet die Geheimnisse.” (Senderinfo)


Donnerstag 12.06.

15.35 Uhr / 3sat / Panamericana (4/7) – Von Alaska nach Feuerland

“Bärbeißig und beharrlich verfolgt der Architekt und Abfallprophet Mike Reynolds seine Vision vom einfachen Leben. Seine Ökobehausungen, Earthships genannt, sind aus Abfall gebaute und mit Erdwärme und Solarenergie versorgte, bewohnbare Treibhäuser, die auch einen Teil der Ernährung der Bewohner liefern. Reto Brennwald erkundet die Earthships am Rand von Taos in New Mexico.” (Senderinfo)


Samstag 14.06.

08.25 Uhr / Servus TV / Wie Städte funktionieren

“Menschen sind die Essenz allen Lebens in der Großstadt. Sie sind vergleichbar mit dem Blutkreislauf unseres Körpers. Folgt man diesem Bild weiter, so stellen ihre Transportmittel in der Stadt die Venen und Arterien dar. Tausende Menschen arbeiten jeden Tag daran, den Menschen zu ermöglichen, sich von einem Ort zum nächsten zu bewegen. Es ist eine nicht endende Aufgabe, die sowohl Intelligenz als auch Muskelkraft in Anspruch nimmt. Ohne Fahrer und Ingenieure würden die Weltmetropolen aufhören zu funktionieren.” (Senderinfo)


Sonntag 15.06.

12.00 Uhr / arte / Meine Stadt: Köln – Architektur als Spiegel der Gesellschaft

“Der Wiener Architekt Jakob Dunkl bereist leidenschaftlich gerne die Welt, um neue Gebäude und visionäre Projekte zu erkunden. In dieser Folge bereist Dunkl die Stadt Köln, wo er mit einem Stadtplaner, einem Museumsdirektor, einem Denkmalpfleger und mit Kölner Bürgern zusammentrifft, um über die architektonischen Wunden der Stadt zu diskutieren und zu streiten” (Senderinfo)

16.50 Uhr / arte / Metropolis – Architektur-Biennale in Venedig

Alle zwei Jahre steht die Baukunst bei der Architektur-Biennale in Venedig im Zentrum der internationalen Aufmerksamkeit. Nachdem über Jahrzehnte auf schillernde Stararchitekten und die Präsentation aufsehenerregender Landmark-Bauten gesetzt wurde, werden seit kurzem eher kritische Töne angeschlagen. So forderte zuletzt der Architekt David Chipperfield 2012 unter dem Titel „Common Ground“, dass Bauen eine kollektive Aufgabe sei, die sich stärker in den Dienst der gesamten Gesellschaft stellen müsse. Dieses Jahr ist der Niederländer Rem Koolhaas als Kurator am Zuge, und in seiner Biennale geht es um die „Fundamentals“, und damit um den Prozess der Auslöschung nationaler Besonderheiten zugunsten einer weltweiten Anpassung an eine einzige Architektursprache. Koolhaas strebt eine historische Rückschau auf 100 Jahre Baugeschichte an, vom Ersten Weltkrieg bis zur globalen Welt von heute: Was können uns Grundrisse, Böden, Decken, Treppen und Balkone über diese ereignisreichen Jahre erzählen? Was im Westen oder im Osten? Was in Europa, Asien oder in den arabischen Ländern? Allen Ausstellungs-Kommissaren hat Rem Koolhaas diese Fragen gestellt und von jedem einzelnen Land Recherchen eingefordert. Bestandsaufnahme über den Prozess des Verschwindens von Vielfalt, Besonderheit, Nationalität und kulturelle Differenz. Ein inspirierender Ideen-Fundus, in dem Potenzial für die Zukunft schlummert! Diese Biennale verspricht, facettenreich zu werden. (Senderinfo)

 

 

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Datum 10. Juni 2014
Autor dpa
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