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BIM - Building Information Modeling

Konrad-Zuse-Medaille geht in diesem Jahr an Prof. Dr.-Ing. Joaquin Diaz

Er ist Professor an der TH Mittelhessen, Vorstandsvorsitzender des BVBS (Bundesverband Bausoftware) und er ist Autor des ersten Beitrages des ersten BIM-Specials im Verlag Ernst & Sohn. momentum gratuliert ihm hiermit zu einem Preis, der gern als der Nobelpreis der IT-Branche bezeichnet wird …

Prof. Dr.-Ing. Joaquin Diaz von der Technischen Hochschule Mittelhessen und seit über 15 Jahren Vorstandsvorsitzender des BVBS, wird in diesem Jahr mit der Konrad-Zuse-Medaille ausgezeichnet. Dieses hat das Konrad-Zuse-Kuratorium des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes würdigt besonders die Arbeit von Prof. Diaz im Bereich der modellbasierten Projektkommunikation und der Fortentwicklung des GAEB-Standards.

Professor Joaquin Diaz

Professor Joaquin Diaz (ZDB)

„Er verfügt über eine hohe wissenschaftliche Qualifikation im Bezug auf die Bauinformatik, ein besonders großes berufspolitisches Engagement sowie eine hohe Reputation bei der Einführung innovativer IT-Themen in die Baupraxis. Seine außergewöhnlichen Fähigkeiten bei der Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse der Bauinformatik für die Praxis sowie die Durchführung von innovativen Projekten sind dafür ausschlaggebend, dass er bei Wissenschaft und Baupraxis ein sehr hohes Ansehen genießt und ein gefragter Ratgeber ist.“ So die Begründung des Konrad-Zuse-Kuratoriums im ZDB.

Die Konrad-Zuse-Medaille des ZDB wird an Persönlichkeiten verliehen, die sich auf dem Gebiet der Informatik im Bauwesen in hervorragender Weise ausgewiesen haben. Ziel der Auszeichnung ist es, die Verdienste von Konrad Zuse zu bewahren und andererseits die Nutzung modernster Informations- und Kommunikationstechnologien im Bauwesen aktuell zu befördern.

Die Verleihung der Konrad-Zuse-Medaille an Prof. Dr.-Ing. Diaz erfolgt im Rahmen des 9. Deutschen Obermeistertages am 8. November 2016 in Berlin.

Lesetipp:

BIM – Building Information Modeling 2016
Ernst & Sohn (Hrsg.)

Cover des BIM-Sonderheftes 2016

Sonderheft "BIM 2016" (Ernst & Sohn)

BIM ist in aller Munde. Dass die Methode, wie immer sie dereinst heißen wird, hierzulande Fahrt aufgenommen hat, wird ein jeder Besucher der letzten BAU in München bestätigen können. Ernst & Sohn widmet dem Thema in diesem Jahr – nach dem 2013 als erstes seiner Art erstmals erschienen Sonderheft BIM – das dritte Sonderheft und die beiden vorherigen sind längst vergriffene Sammlerexemplare.

Der Aufbau des Heftes spiegelt alle wesentlichen, aktuellen, aber auch grundsätzlichen Aspekte des Themas BIM. Von den ersten BIM-Referenzobjekten hierzulande über die Situation im weltweiten Ausland, die Frage der veränderten Ausbildung von Ingenieuren und Architekten, aktuelle Diskurse um BIM und Virtuelles Engineering bis zu den zunehmend wichtigeren Themen BIM und die Hersteller (das zeigte auch die BAU überdeutlich) sowie BIM und das Bau-, besonders auch Vergaberecht.

Welche Bedeutung die Öffentlichkeit dem Thema inzwischen beimisst, zeigt neben der Gründung der GmbH „planen-bauen 4.0“ auch die Tatsache, dass das Thema allmählich die Publikumspresse erreicht. Der BVBS (Bundesverband Bausoftware) geht in seinen Schätzungen sicherlich nicht zu weit, wenn er BIM binnen zehn Jahren bei 50 Prozent des gesamten Bauvolumens im Einsatz sieht. Auch die Zahlen bezüglich des Einsparpotenzials bei Arbeitszeit, Geld und Ressourcen können sich mit derzeit noch konservativ geschätzten 20 Prozent sehen lassen.

Die Lesezeit jedenfalls, die Sie dem Thema BIM widmen, wird eine erfüllte, Sie womöglich mit ganz neuen, ungeahnten Perspektiven und Möglichkeiten erfüllende Zeit sein.

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Datum 11. August 2016
Autor ZDB/momentum
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