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Low-Carbon Zinc bei ZINKPOWER

Als erstem Unternehmen weltweit ist es dem schwedischen Bergbauunternehmen Boliden AB laut Unternehmensangaben gelungen, Zink mit CO2-Emissionen von weniger als 1 kg pro Kilogramm Zn zuproduzieren. ZINKPOWER bietet dieses „Low-Carbon Zinc“ ebenfalls laut Unternehmensangaben weltweit als erste Feuerverzinkerei an und ermöglicht es seinen Kunden somit auf einfache Weise, die CO2-Bilanz ihrer Lieferkette zu verbessern.

Null Kohlendioxid-Emissionen hat die EU bis zum Jahr 2050 anvisiert. Auf dem Weg dorthin werden auch Abbau, Produktion und Verarbeitung von Zink eine wesentliche Rolle einnehmen. Dank seiner besonderen Eigenschaften wird es heute bei einer Vielzahl von Anwendungen eingesetzt, die für die Erzeugung erneuerbarer Energien und zur Optimierung der Kreislaufwirtschaft benötigt werden. Dazu zählt u. a. der gesamte Bereich der Infrastruktur, insbesondere die Bauindustrie, aber auch die Produktion von Konsumgütern, Batterien und weiteren Industrieprodukten. Andererseits setzen der Abbau und die Verhüttung von Zink erhebliche Mengen an Treibhausgasen frei. So liegen laut Deutschem Umweltbundesamt die Emissionen für den Abbau bzw. die Produktion von 1 kg Zink bei ca. 4 kg CO2.

Klare Verbesserung der hauseigenen CO2-Bilanz

Die deutsche ZINKPOWER Gruppe mit Stammsitz in Kirchheim unter Teck ist laut eigenen Angaben der erste Feuerverzinker weltweit, der von dem schwedischen Unternehmen mit dem neuen, emissionsarm hergestellten Produkt beliefert wird. „Der Einsatz von Low-Carbon Zinc sorgt damit nicht nur für eine klare Verbesserung der hauseigenen CO2-Bilanz. So können wir unseren Kunden beste Voraussetzung bieten, die eigenen Lieferketten mit möglichst niedrigen CO2-Emissionswerten zu belasten“, so Martin Kopf, Geschäftsführer von ZINKPOWER und Vorstandssprecher des Industrieverbands Feuerverzinken.

Christine Marin – Geschäftsführerin Kopf Holding GmbH und Vize- Präsidentin der Wirtschaftsvereinigung Metalle

Christine Marin – Geschäftsführerin Kopf Holding GmbH und Vize- Präsidentin der Wirtschaftsvereinigung Metalle (Foto: Zinkpower)

Und Co-Geschäftsführerin Christine Marin, seit Anfang November 2021 Vize-Präsidentin der Wirtschaftsvereinigung Metalle, ergänzt: „Dies ist besonders im Hinblick auf das im kommenden Jahr in Kraft tretende und von da an EU-weit geltende Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz von Bedeutung. Unternehmen, die auf diese künftige Regelung vorbereitet sind, können sich dadurch zunehmend auch wirtschaftliche Vorteile sichern.“ Als eines der größten Feuerverzinkungsunternehmen weltweit gehört ZINKPOWER auch beim Thema Umweltschutz zu den Vorreitern in der Branche.

Um 50 Jahre verlängerte Lebensdauer

Zentrale Maßnahme mit Blick auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz ist aber vor allem der Prozess und das Enderzeugnis als Resultat der Feuerverzinkung. Feuerverzinkter Stahl bildet mit seiner Legierungsschicht aus Zink-Eisen eine natürliche Barriere gegen Korrosion. Dadurch wird die Lebensdauer von Stahlelementen, z. B. als Bestandteil von Gebäuden, um mehr als 50 Jahre verlängert. Zudem lässt sich feuerverzinkter Stahl bei einer Vielzahl von Anwendungen wiederverwenden und vollständig recyceln. In dieser Verbindung von Circular Economy und Nachhaltigkeit, den damit verbundenen Kostenersparnissen für Wartung und Instandhaltung und der Effizienz der angewandten Verarbeitungsprozesse ist der Einsatz von feuerverzinktem Stahl – über den gesamten Lebenszyklus hinweg betrachtet – konkurrenzlos umweltfreundlich.

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Datum 7. März 2022
Autor ZINKPOWER
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