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Nach IBG-Pleite: Ex-Geschäftsführer müssen in Haft

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Paragraph (Bild: electriceye)

Im Fall des pleitegegangenen Fertighaus-Anbieters IBG hat das Landgericht Kiel am Montag, den 23. April, mehrjährige Haftstrafen verhängt. Ein Ex-Geschäftsführer muss wegen Steuerhinterziehung in neun Fällen drei Jahre und acht Monate ins Gefängnis, ein anderer vier Jahre in Haft. Er wurde auch wegen Untreue in drei Fällen schuldig gesprochen. Die Höhe der Umsatzsteuerhinterziehung bezifferte die Wirtschaftsstrafkammer auf rund acht Millionen Euro.

IBG hatte im November 2012 Insolvenz angemeldet. Die Pleite des Fertighaus-Herstellers hinterlässt bundesweit rund 2400 Geschädigte. Gegen IBG-Muttergesellschaft und Tochterunternehmen bestehen laut Insolvenzverwalter Ansprüche in Höhe von rund 120 Millionen Euro. Größter Gläubiger ist der Fiskus. Die Verteidiger der Ex-Geschäftsführer kündigten Revision an.

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Datum 24. April 2018
Autor dpa
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