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Salzgitter von robustem Stahlgeschäft beflügelt

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Salzgitter Logo (Foto: Salzgitter AG)

Deutschlands zweitgrößter Stahlhersteller Salzgitter hat dank eines robusten Geschäfts zum Jahresauftakt mehr verdient als im Vorjahr. In den ersten drei Monaten des Jahres stieg der Nettogewinn von 48,7 Millionen auf 65,2 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag, den 15. Mai, in Salzgitter mitteilte.

Der Konzern hatte bereits Ende April Eckdaten für das erste Quartal vorgelegt und seine Prognose erhöht. Mit einem Vorsteuergewinn von 95,9 Millionen Euro war das Ergebnis besser ausgefallen als erwartet. Dabei entwickelte sich vor allem das Geschäft mit Flachstahl erfreulich. Auch die anderen Segmente hätten dazu beigetragen. Der Außenumsatz blieb im ersten Quartal mit 2,3 Milliarden Euro nahezu stabil. Während der Stahlbereich anzog, sanken die Erlöse im internationalen Handelsgeschäft.

Das Vorsteuerergebnis soll 2018 zwischen 250 und 300 Millionen Euro liegen, bekräftigte das im MDax notierte Unternehmen nun. Der Umsatz soll geringfügig über 9 Milliarden Euro liegen. Allerdings steht der Ausblick noch unter einem gewissen Vorbehalt. Neben Rohstoffkosten, Edelmetallpreis- und Währungskursveränderungen könnten die handelspolitische Entwicklungen die Ergebnisse noch «erheblich beeinflussen». Dabei hat Salzgitter vor allem die Bedrohung durch die US-Strafzölle im Blick.

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Datum 16. Mai 2018
Autor dpa
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