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Im Ernst

Schlichtweg Pfusch

...und so steigen die Kosten

...und so steigen die Kosten ( freepik)

8ung: Bestätigen Sie sich hier bitte, dass Sie kein Bot, sondern nur ein Leser sind, indem Sie zweimal diesen Artikel lesen und dann immer noch nicht wissen, was meint. Dem Gewinner winkt eine aktuelle Fehlerkostenanalyse.

Happy Aua aufm Bau: Die Fehlerkostenfalle kann schnell zuschnappen. Das tut dann weh, dem Bau, der Bauwirtschaft, dem Volk und der Volks-, ne halt stopp: Betriebswirtschaft. Eine gerade erstellte Studie eines bekannten Studienerstellungsinstituts erstellt klar, dass wenn an der Fassade Risse auftreten, das ärgerlich ist und teuer kosten kann, aber nicht so für studienerstellende Institute. Die Studie spricht von viel Geld, das das kostet, nämlich zweistellig und in Milliarden. Laut einer bekannten Analyse eines aktuellen Analysten (oder umgekehrt) „beläuft sich der Fehlerkostenanteil am gesamten 2018er Branchenumsatz im Schnitt bei 14,0 Prozent. Dass es „auf 14,0 Prozent“ heißt, muss egal sein, wo das einem deutschlandweiten Fehlerkostenfiasko von 17,8 Milliarden Euro entspricht – bezogen auf den für 2018 erfassten baugewerblichen Umsatz. Dem Analyst seine Studie spricht von Berechnungsfehlern, Kommunikationsversagen oder schlichtweg Pfusch. Viel schlimm! Doch viel schlimmer noch, weil es andere Instrumente braucht, um wo das keine Statistik darüber gibt, herauszufinden, wie hoch dass die Fehlerkosten am gesamten deutschen Bau tatsächlich sind. Und das geht so: Jedes Jahr wird seit 10 Jahren eine alljährliche, umsatzanteilige Fehlerkostenanalyse durchgemacht. Für das Jahr vor diesem wurde von den Betreffenden der Fehlerkostenanteil (ärgerlich) auf (bei?) 14 Prozent geschätzt. Der HDB berechnete baugewerblichen Umsatz von 127 Mrd. Euro und so belaufen wir uns bei eine Fehlerkostensumme von 17,78 Mrd. Euro! Die aktuelle Studie spricht von „ein wahres Kosteninferno“.

Wichtig ist aber auch wie oft, so die analytischen Aktuellen (… als Bot wüssten Sie schon …). Hier sprechen sie von der Frequenz als Bedeutung, mit der der Fehlerkostenteufel zuschlage. Das soll 2018 so schlimm wie sonst nicht geworden sein. Im Schnitt 4,6 Prozent, berichten die Bauakteure. Zumindest, so die Analysten, „ist dies die eigene Einschätzung der von ihnen in 2018 umgesetzten Bauvorhaben“. Und wer, wenn nicht die Bauvorhaben, sollte besser wissen, was so alles in die Binsen geht, am Bau. Au.

Leserkommentare

  1. Wilhelm Veenhuis | 18. Oktober 2019

    Da ich ja kein Bot bin, sondern nur ein halber Ostfriese, kommen mir zwei Dinge in den Sinn: Wir könnten die 17,8 Milliarden Euro Fehlerkosten verringern, wenn wir die Bausumme verringern: Alle Fehler auf 0!

    Man kann Geld sparen, wenn man den Bus nicht benutzt, sondern hinterher läuft. Ich könnte aber auch hinter der Milliardenjacht Eclipse hinterher schwimmen / laufen. Da spare ich so richtig viel!

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Datum 17. Oktober 2019
Autor b.t.
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