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Special “Bauten des Gesundheitswesens 2020″ jetzt kostenlos lesen!

Gerade im Gesundheitswesen werden an Immobilien sehr spezifische Anforderungen gestellt. Das Spektrum der Nutzungen und Typologien im Gesundheitsbau ist breiter gefächert als bei anderen Hochbauvorhaben und reicht von Krankenhausbauten, Gesundheits‐ und medizinischen Versorgungszentren über Reha‐ und Kureinrichtungen, Senioren und Pflegeheimen und generationenübergreifenden Wohnkonzepten bis hin zu psychiatrischen Einrichtungen und Hospizen. Kliniker, Mediziner, Ingenieure, Prozessspezialisten und Architekten müssen hier Hand in Hand arbeiten, um alle baulichen, medizinischen, medizinrechtlichen und wirtschaftlichen Faktoren bereits im Planungsprozess berücksichtigen zu können.
Die Komplexität von Gesundheitsbauten und ihre erforderliche Anpassungsfähigkeit an die ständigen gesellschaftlichen und medizinischen Entwicklungen und Veränderungen stellt Planer, Betreiber und Bauschaffende vor große Herausforderungen, denn dieser Gebäudetypus benötigt flexible, anpassungsfähige sowie effiziente Gebäudestrukturen und Prozessabläufe – bei immer kürzer werdenden Strategie- und Entscheidungszyklen. Gleichzeitig muss stets ein Gleichgewicht zwischen Kosten und bestmöglicher medizinischer Versorgung gewährleistet sein. Bau und Betrieb von Gesundheitsbauten, insbesondere von Kliniken, unterliegen stark der Finanzierung durch Fördergelder, festgelegt durch das Krankenhausfinanzierungsgesetz. Gesundheitsbauten weisen in der Regel hohe Betriebs- und Personalkosten pro Quadratmeter auf. Je flächeneffizienter ein Krankenhaus also genutzt wird, desto wirtschaftlicher ist der Betrieb. Kenntnisse der erforderlichen Richtlinien, Normen und Regelwerke zu Betriebstechnik, Sicherheit und Gesundheit sind bei der Planung solcher Bauten genauso erforderlich, wie auch Flexibilität und Effizienz in der Entwicklung und Ausführung unter Berücksichtigung verschiedenster Anforderungen aller beteiligten Parteien. Eine Ausstattung von Untersuchungs- und OP‐Räumen nach dem neuesten Stand der Technik, die Gliederung der Flächen und die Gestaltung hinsichtlich soziokultureller Aspekte im Hinblick auf die Optimierung und Flexibilität von Nutzflächen, eine angenehme Atmosphäre in komfortabel eingerichteten Räumen mit angenehmer Farb‐ und Lichtgestaltung („Healing Architecture“) sowie pflegeleichte Produkte und hohe Hygienestandards sind unverzichtbare Voraussetzungen für moderne und effektive Gesundheitszentren.

Das Ernst & Sohn Sonderheft Bauten des Gesundheitswesens dokumentiert die Herausforderungen, mit denen die Planer konfrontiert sind anhand außergewöhnlicher und erfolgreich umgesetzter Projektbeispiele. Berichte von marktteilnehmenden Unternehmen ergänzen den Fachteil durch innovative Produktvorstellungen, Best-Practice-Beispiele und aktuelle Objektreportagen.

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Datum 7. Oktober 2020
Autor Verlag Ernst & Sohn
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