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Thema Passivhausbauweise kommt bei Energiediskussion zu kurz

Das erste Passivhaus Deutschlands in Darmstadt im Winter

Das erste Passivhaus Deutschlands in Darmstadt im Winter (Foto: Passivhaus Institut (CC-BY-SA 3.0))

Passivhäuser kommen nach Ansicht des hessischen Umweltstaatssekretärs Mark Weinmeister (CDU) in der Energiediskussion viel zu kurz. Zentrales Thema der Energiewende sei Strom, sagte Weinmeister am Freitag bei der Internationalen Passivhaustagung in Frankfurt. Vollkommen zu Unrecht sei das Thema Wärmeenergie an den Rand gedrängt – dabei sei der Preis für Heizenergie wesentlich stärker gestiegen als der Strompreis.

Mit Passivhausbauweise lasse sich beim Heizen enorm sparen – so brauche ein Haus nur noch jährlich 1,5 Liter Heizöl pro Quadratmeter, der Durchschnittsverbrauch aller Häuser liege in Hessen derzeit noch bei 27 Litern Heizöl im Jahr. Mit besonders starker Dämmung und spezieller Lüftung kommen Passivhäuser ohne klassische Heizung und Klimaanlage aus.

Frankfurt gilt in Deutschland als Passivhauptstadt: Bürgermeister und Planungsdezernent Olaf Cunitz (Grüne) verwies auf den Beschluss der Stadt aus dem Jahr 2007, städtische Gebäude nur noch in Passivhausbauweise zu errichten. Derzeit sei im Stadtteil Höchst das weltweit erste Krankenhaus mit dieser Technik geplant.

Datum 19. April 2013
Autor dpa
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