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Fernsehtipps der Woche

Torre David, Rio de Janeiro und die Van-Nelle-Fabrik

Der Welt höchster vertikaler Slum in Caracas, der Weg zurück zu einem ausgewogenen Gleichgewicht mit der Natur in Rio und das Prinzip der sogenannten Daylight Factory in Rotterdam… Viel Vergnügen mit unseren Fernsehtipps der Woche!

Torre de David im Dezember 2013

Torre de David im Dezember 2013 (Foto: Saúl Briceño )

 

 

 

 

 

 

 

 

Letzte Woche eine Sendung verpasst? Hier die Links zu den Mediatheken:

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Haus der Hoffnung – Ein Baueinsatz in Rumänien (2)

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Megacity Tokio – Wohnen in der Zukunft

7 Tage… auf dem Bau

Superbauten 2 (2/3) – Säulen für die Ewigkeit

Crowning New York – Eine neue Skyline für Manhattan

 

Fernsehtipps vom 07.09. – 13.09.


Montag 07.09.

20.05 Uhr / N24 / Burj Khalifa – Der Himmelsturm

“Der Burj Khalifa in Dubai ist das höchste Bauwerk der Erde. Für seinen Film “Mission Impossible 4″ hat sogar Tom Cruise den 828 Meter hohen Turm bestiegen. Doch wahre Meisterleistungen vollbringen die Bauarbeiter, die täglich in diese schwindelerregenden Höhen steigen und hier ihren Job machen. Diese Männer haben Nerven wie Drahtseile. Insgesamt sieben Jahre hat der Bau gedauert und fast 1,5 Milliarden Dollar verschlungen. Eine N24-Dokumentation über ein Bauwerk der Superlative.”


Mittwoch 09.09.

21.40 Uhr / 3sat / Dem Himmel entgegen – Hochhäuser der Welt

“Je mehr sich Menschen in Städten ballen, umso knapper und teurer wird der Baugrund. Deshalb streben die Bauten in die Höhe – verdichtetes Bauen ist weltweit angesagt. 1994 wurde in Caracas mit dem Bau des prestigeträchtigen Hochhauses “Torre David” begonnen – infolge einer Finanzkrise blieb der 190 Meter hohe Bau jedoch unvollendet. Ab 2007 besiedelten ihn immer mehr Illegale und der Torre David erlangte Berühmtheit als der Welt höchster vertikaler Slum. Die Besetzer des Turmes wurden im Sommer 2014 umgesiedelt – die Bilder aus der Zeit der Besetzung sind und bleiben aber eindrücklich.”
Freitag 11.09.

20.45 Uhr / Tagesschau 24 / Musterhäuser wie im Märchen

“Kai Schaede und Maike Wachholz aus Herford bauen Gartenhäuser wie man sie noch nie gesehen hat: schief und krumm, wie Hexenhäuschen, Fachwerkbauten oder Westernsaloons. Es gibt Bausätze für den “Lieblingsplatz”, den die Kunden selbst gestalten können – und natürlich die Luxusausführungen für besonders anspruchsvolle Kunden. Die können dann auch schon mal mehrere zehntausend Euro kosten. Reporter Wolfgang Brosche hat die ungewöhnlichen Häuslebauer bei ihrer Arbeit getroffen.”

21.02 Uhr / Tagesschau 24 / Die Hochbunker von Berlin

“Kurz nach den ersten Luftangriffen auf Berlin 1940 fordert Hitler, in ‘ganz großem Umfange’ neue Luftschutzräume in Berlin zu bauen. Der Grundstein für das Bunkerbauprogramm ist gelegt. Es wird das größte zweckgebundene Bauprogramm der Weltgeschichte. Zeitzeugen berichten vom Kriegsalltag in den Bunkern. Noch heute stehen in Berlin einige dieser Kolosse aus Beton: der halb zugeschüttete Flakbunker im Humboldthain, die Reichsbahnbunker in der Reinhardtstraße und am Anhalter Bahnhof oder das betonierte Gasometer in der Kreuzberger Fichtestraße. Manche der Hochbunker sind noch heute einsatzbereit.”


Samstag 12.09.

10.15 Uhr / DMAX / Supermaschinen: Tunnelbohrmaschine

Düsseldorfs Stadtzentrum droht im Verkehr zu ersticken. Die Lösung für das Problem: eine 3,4 Kilometer lange U-Bahnstrecke. Unter der Erdoberfläche kommt beim Bau der neuen Linie eine gewaltige Tunnelbohrmaschine namens “Tuborine” zum Einsatz – 65 Meter lang und 1300 Tonnen schwer. Mit einer Geschwindigkeit von zwei Meter pro Stunde bahnt sich der Koloss seinen Weg durch den Untergrund. Die Arbeiten sind extrem gefährlich. Nur ein kleiner Berechnungsfehler und Tausende Kubikmeter Sand und Gestein stürzen in den Schacht. Doch in Düsseldorf sind echte Profis am Werk. Weitere Supermaschinen in dieser Episode: ein Riesenschlepper in Südafrika und “The Legend”, ein supermodernes Patrouillen-Boot der Küstenwache in Kalifornien.”

13.05 Uhr / N24 / Millimeterarbeit bei Wind und Wetter – Windparkmontage vor Sylt

“70 Kilometer vor Sylt befindet sich die wohl schwierigste Baustelle Deutschlands. Das Meer ist bis zu 32 Meter tief und die Wellen sind selbst bei gutem Wetter hoch. Unter rauen Bedingungen entsteht hier ein Windpark mit 80 Turbinen, der klimafreundlichen Strom für eine Mio. Menschen erzeugen soll. Ein Mammutprojekt, das an Größe und Komplexität kaum zu überbieten ist. Und es geht rasant voran: Spezialisten errichten die knapp 150 Meter hohen Windkraftanlagen binnen eines Tages.”

21.00 Uhr / ALPHA / Traumhäuser – Ein alter Hof mit neuer Energie

“Der Plan: Aus der seit 600 Jahren bestehenden Hofstätte eine moderne, energieeffiziente Wohnanlage für mehrere Familien zu machen und dabei das bäuerliche Erbe und den Geist des Ortes zu erhalten. Wie früher sollten hier verschiedene Generationen im Einklang mit der Natur zusammen leben. Das machte das Vorhaben nicht nur baulich und ökologisch, sondern auch gesellschaftlich interessant. Der Charakter des Dreiseithofes sollte erhalten, Bauernhaus und Kuhstall komplett saniert werden. Nur die baufällige Scheune auf der Ostseite des Ensembles musste einem modernen aber den Gegebenheiten angepassten Neubau weichen.”


Sonntag 13.09.

12.00 Uhr / arte / Baukunst: Die Van-Nelle-Fabrik in Rotterdam

“Die Van-Nelle-Fabrik verband wirtschaftliche Prinzipien des Taylorismus mit architektonischen Visionen des Bauhauses. Beim Bau war das heutige Industriedenkmal in vieler Hinsicht seiner Zeit weit voraus. Eine Innovation, die den Entwurf der Fabrik mit ihren vollverglasten Fassaden beeinflusst hat, ist das Prinzip der sogenannten Daylight Factory, bei dem das Tageslicht bestmöglich genutzt wird. Diese Transparenz verleiht dem Gebäude trotz seiner gewaltigen Dimensionen Leichtigkeit und Eleganz.”

21.20 Uhr / Servus TV / Rio – Es grünt am Zuckerhut

“Auf den ersten Blick gehört Rio de Janeiro zu den schönsten Städten der Welt, ein perfektes Zusammenspiel zwischen Mensch und Natur. In der Metropole mit ihrer Bucht, den legendären Stränden, den Bergen und großen Stadtwäldern ist auch die Natur allgegenwärtig. Doch hinter der Postkartenansicht entdeckt man ein anderes Bild: Die Stadt befindet sich in einer ökologischen Krise. Mit 12 Millionen Einwohnern von der Innenstadt bis zu den Vororten ist Rio de Janeiro an der Sättigungsgrenze. Wie kann die Großstadt wirklich einer Veränderung entgegenwirken? Die ganze Stadt begegnet dem Wandel mit all ihrer Energie, ihren Träumen und dem sozialen Bewusstsein eines aufstrebenden Staates. Die Dokumentation hinterfragt dabei, wie Rio de Janeiro seinen Weg zurück zu einem ausgewogenen Gleichgewicht mit der Natur finden kann.”

 

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Datum 7. September 2015
Autor jk
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