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Vorschau: “100 Jahre Oder-Havel-Wasserstraße”

Vortrag am 15. Januar um 17:30 im Technikmuseum Berlin

Zum Thema:

Am 17.Juni 1914 weihte Kaiser Wilhelm II. den „Großschifffahrtsweg Berlin-Stettin“ feierlich ein. Der 100-jährigen Wiederkehr dieses Ereignisses gedachte das Wasser-und Schifffahrtsamt Eberswalde mit der Herausgabe einer Festschrift und mit einem Tag der offenen Tür in Niederfinow.

Der Referent stellt die wechselvolle Geschichte dieses Schifffahrtsweges vor, der heute unter der Bezeichnung „Havel-Oder-Wasserstraße“ (HOW) von der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes verwaltet wird.

Schiffshebewerk Niederfinow

Das Schiffshebewerk Niederfinow im Zuge der Oder-Havel-Wasserstraße. (Foto: Minderhoud (structurae.de))

Natürliche und künstliche Gewässerabschnitte, gedichtete Abschnitte in hoher Dammlage, sechs Staustufen mit zum Teil einmaligen Bauwerken, Sicherheitssperrtore sowie 35 Brücken charakterisieren die HOW. In einem historischen Rückblick und der Darstellung der spezifischen Merkmale der jeweiligen Abschnitte (Haltungen) wird auf die baulichen und für die damalige Zeit technisch sehr anspruchsvollen Besonderheiten dieses Wasserweges eingegangen. Ihre Gegenwart und Zukunft sind bestimmt von notwendiger Modernisierung und Ertüchtigung für künftige Transportaufgaben, die in ein Gesamtkonzept für einen umweltfreundlichen Güterverkehr eingebunden sind.

Vortragender: Leitender Baudirektor Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Heymann, Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Eberswalde

Datum, Uhrzeit: Donnerstag, 15. Januar 2015, 17:30 Uhr

Ort: Deutsches Technikmuseum, Trebbiner Straße 9, 10963 Berlin (Vortragssaal 4. Stock)

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Mobilitätsgeschichte“, die vom VDI-Arbeitskreis „Technikgeschichte“ organisiert wird.

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Datum 9. Januar 2015
Autor VDI
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