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Vorschau: “Ingenieurprofessoren als Unternehmer: Reuleaux und Riedler”

Franz Reuleaux

Franz Reuleaux, 1877 (public domain)

Franz Reuleaux (1829-1905) und Alois Riedler (1850-1936) waren im späten 19. Jahrhundert die vielleicht bekanntesten Ingenieurprofessoren in Deutschland. Die beiden Maschinenbauer wirkten in einer Zeit, in der sich Deutschland zu einer der führenden Industrienationen entwickelte. Gleichzeitig begannen die Technischen Hochschulen, Professoren zu berufen, die über praktische Industrieerfahrung verfügten. Es lag nahe, dass sich die Ingenieurprofessoren an der technisch-industriellen Entwicklung beteiligten. Sie ließen sich Erfindungen patentieren, gründeten Unternehmen oder investierten in bestehende, leiteten Ingenieurbüros und boten ihre Dienste als Berater an.

Bei seiner unternehmerischen Tätigkeit verlor Reuleaux einen Großteil seines Unternehmens, Riedler dagegen wurde zum Millionär. Der Referent nimmt Reuleaux und Riedler als Beispiele, um systematische Fragen zu erörtern. Wie sah die unternehmerische Tätigkeit von Ingenieurprofessoren üblicherweise aus? Kam es in diesem Zusammenhang zu Konflikten – einerseits mit der Industrie, andererseits mit der Staatsverwaltung? Besteht ein Zusammenhang zwischen Erfolg oder Scheitern und der wissenschaftlichen Arbeit?

Vortragender:  Prof. Dr.-Ing. Wolfgang König, Berlin

Datum, Uhrzeit: Donnerstag, 29. Januar 2015, 17:30 Uhr

Ort: Deutsches Technikmuseum, Trebbiner Straße 9, 10963 Berlin (Vortragssaal 4. Stock)

Der Vortrag ist Bestandteil der vom VDI-Arbeitskreis Technikgeschichte (Ltr.: Dr.-Ing. Karl-Eugen Kurrer und Dr. phil. Stefan Poser) veranstalteten Reihe “Ingenieurbiografien”.

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Datum 27. Januar 2015
Autor VDI
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