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Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Klaus Knothe, Berlin am 22.11.2018

Vorträge im Deutschen Technikmuseum, Berlin 2018

Wie hingen Flugtechnik und Baustatik in ihrer geschichtlichen Entwicklung zusammen? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Vortrages von Prof. Dr.-Ing. Klaus Knothe, Berlin am Donnerstag, den 22. November 2018 (ab 17 Uhr 30).

Flugtechnik in Berlin im 19. und 20. Jahrhundert

Raumfachwerke nach Ebner: Flugzeugtragwerk und zugehöriger Flugzeugrumpf, Fachwerkbrücke und Fachwerkturm [Ebner, 1932, S. 1]

Raumfachwerke nach Ebner: Flugzeugtragwerk und zugehöriger Flugzeugrumpf, Fachwerkbrücke und Fachwerkturm [Ebner, 1932, S. 1] (Ebner, H.: Zur Berechnung statisch unbestimmter Raumfachwerke (Zellwerke). Der Stahlbau 5 (1932), H. 1, S. 1-6 u. H. 2, S. 11-14. )

Wissenschaftler der Flugtechnik in Berlin sind vor allem Hochschullehrer an der TU Berlin und ihren Vorgängereinrichtungen. Im 19. Jahrhundert gab es eine erste, prägende Gestalt, Otto Lilienthal. Im 20. Jahrhundert waren es, nachdem Flugtechnik als Wissenschaft an Bedeutung gewann, über 20 Personen, die nachfolgend aufgelistet sind:
Martin Schrenk ( 1896–1934), August von Parceval (1861–1942), Richard Fuchs (1873–1945), Wilhelm Hoff (1883–1945), Hans Grade (1879–1946), Ludwig Wittgenstein (1889–1951), Heinrich Koppe (1891–1963), Hans Reissner (1874–1967), Heinrich Triebnigg (1896–1969), Alfred Teichmann (1902–1971), Georg Madelung (1889–1972), Emil Everling (1890–1973), Edgar Rössger (1905–1976), Herbert Wagner (1900–1982), Heinrich Hertel (1901–1982), Otto David (1917–1982), Karl Thalau (1898–1984), Heinrich Wiegand (1906–1998), Alfred Walz (1907–1999), Hans-Georg Münzberg (1916–2000), Johannes Wiedemann (1931–2004), Claus Oehler (1937–2005), Ernst Giencke (1925–2007), Manfred Fricke (1936–2009).
Es ist klar, dass nicht alle Flugtechnik-Wissenschaftler in gleicher Weise ausführlich behandelt werden können. Der Referent wird sich daher vor allem mit Wissenschaftlern befassen, die in der Baustatik ausgebildet wurden oder die später auch auf dem Gebiet der Baustatik an Bedeutung gewannen. Es sind dies Hans Reissner, Alfred Teichmann, Herbert Wagner, Heinrich Hertel, Johannes Wiedemann und Ernst Giencke. Die Verbindung zur Baustatik ist kein Zufall sondern ergab sich daraus, dass Flugtechnik zunächst keine Wissenschaft war, so dass die damit befassten aus einem anderen Wissenschaftsgebiet kommen mussten und die meisten von ihnen auf diesem anderen Gebiet Großes leisteten.

Veranstaltungsort: Deutsches Technikmuseum, Trebbiner Straße 9, 10963 Berlin, Vortragssaal
Verkehrsverbindungen: U-Bahnhof Gleisdreieck, U-Bahnhof Möckernbrücke

Der Vortrag ist eine gemeinsame Veranstaltung der Arbeitskreise Luft- und Raumfahrttechnik (Ltr.: Dipl.-Ing. Erik Biester und Dipl.-Ing. Frank Deubert) und Technikgeschichte (Ltr.: Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Karl-Eugen Kurrer und Dr. Stefan Poser) im VDI-Bezirksverein Berlin-Brandenburg e,V.

Empfehlung zum Weiterlesen:
Knothe, K.: Baustatik und Flugzeugbau. Etappen im Leben von Alfred Teichmann (1902-1971). Stahlbau 74 (2005), H. 5, S. 373-378.

Kurrer, K.-E.: Geschichte der Baustatik. Auf der Suche nach dem Gleichgewicht. Berlin: Ernst & Sohn 2016, S. 524-538, S. 603-618, S. 816-826, S. 849-864, S. 968-969, S. 1026-1027, S. 1047-1048 u. S. 1058-1059.

Kurrer, K.-E.: Geschichte der Baustatik. Auf der Suche nach dem Gleichgewicht.

Kurrer, K.-E.: Geschichte der Baustatik. Auf der Suche nach dem Gleichgewicht. (Ernst & Sohn)

 

Das Buch finden Sie hier.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Datum 17. November 2018
Autor VDI-Bezirksverein Berlin-Brandenburg e.V./K. Knothe
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